Newsticker
RKI meldet 10.696 Corona-Neuinfektionen und 115 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Bad Wörishofen: Darum macht Bad Wörishofen die zweite Thermalbohrung dicht

Bad Wörishofen
20.09.2019

Darum macht Bad Wörishofen die zweite Thermalbohrung dicht

In dem Gebäude befindet sich die GT2, Bad Wörishofens zweite Thermalwasserbohrung, die nun dicht gemacht wird.
Foto: Markus Heinrich

Plus Die Kneippstadt gibt das gut 2600 Meter tiefe Bohrloch auf. Nun laufen die Pläne für den Rückbau. Bürgermeister Paul Gruschka nennt die Grüne für den Schritt.

In Bad Wörishofen gibt es zwei ziemlich tiefe und ziemlich teure Bohrlöcher, aus denen die Stadt Thermalwasser fördern wollte: GT1, die sogenannte Venusquelle mit etwa 1100 Metern Tiefe, und die 2600 Meter tiefe GT2, die zum Sorgenkind wurde. Denn das Wasser, das dort sprudelte, konnte nie als Badewasser für die benachbarte Therme Bad Wörishofen verwendet werden. Nur deshalb allerdings hatte man die zweite Bohrung einst niedergebracht. Es blieb seither bei der Versorgung mit Thermalwasser aus der GT1. Lange Zeit wurde an GT2 nachgebessert, nun zieht die Stadt einen Schlussstrich. Bürgermeister Paul Gruschka gab gestern bekannt, dass die Kneippstadt die Bohrung vollständig aufgeben wird. Der Stadtrat habe bereits in einer nichtöffentlichen Sitzung vom 15. Juli die Leitung der Stadtwerke Bad Wörishofen damit beauftragt, die vollständige Aufgabe der GT2 bei den Behörden anzuzeigen und den fachgerechten Rückbau der Bohrung einzuleiten und umzusetzen. Den Ratsbeschluss habe man dann Anfang August dem bayerischen Wirtschaftsministerium mitgeteilt. „Das Ministerium hat dann mit Bescheid vom September die Bewilligung ’Bad Wörishofen/Unterer Anger’ zur Gewinnung von Erdwärme und Kohlenwasserstoffen aufgehoben“, teilt Gruschka weiter mit.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.