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Bad Wörishofen

27.05.2020

Bad Wörishofens Badbetreiber wollen Klarheit

Über die Kneippsche Lehre als wirksame Gesundheitsanwendung diskutierten im Kneipp Kurhotel Fontenay unter anderem (von links): Achim Bädorf (Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte), Bad Wörishofens Bürgermeister Stefan Welzel, Kurdirektorin Petra Nocker, Hotelier Hubertus Holzbock und Michaela Bahle-Schmid.
Bild: Stadt Bad Wörishofen

Plus Forderungen zum Kneipp-Geburtstag in der Corona-Krise. Bürgermeister Stefan Welzel warnt vor Wettbewerbsnachteilen gegenüber Österreich.

Kneipps 199. Geburtstag feiern durfte man in Bad Wörishofen nicht, das hätte die Corona-Vorschriften verletzt. Über Kneipp diskutieren, das durfte man schon, in einer Konferenz, die Bürgermeister Stefan Welzel ( CSU) kurzerhand einberufen hatte. Das Thema: Kneipp und Corona. Achim Bädorf war mit dabei, der Vorsitzende des Verbands Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte. Er berichtete, dass in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen voraussichtlich am 6. Juni die Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter „passgenauen Infektionsschutzkonzepten“ wieder öffnen können.

In Bayern herrsche weiterhin Unklarheit

Derweil herrsche in Bayern und damit auch in Bad Wörishofen vielfach die Unklarheit, ab wann man was wieder öffnen dürfe, kritisiert Welzel. Dass dies auch die Hoteliers trifft, berichtete BHG-Kreissprecher Hubertus Holzbock, in dessen Hotel Fontenay die Runde mit Kurdirektorin Petra Nocker, dem Mediziner Tassilo Albus und Thomas Hilzensauer (Kneipp-Bund) tagte. Denn auch Wellnessbereiche und Bäderabteilungen der Hotels dürfen noch nicht wieder voll öffnen. Welzel fordert deshalb von der Staatsregierung die „verlässliche Aussage“, dass die Bäderabteilungen „in unseren Häusern wieder schnellstmöglich öffnen dürfen“. Es gehe hier „um Gesundheitseinrichtungen und therapeutische Anwendungen.“ Das müsse in der Anwendung möglich sein. Die Badeabteilungen müssten zur Verfügung stehen, wenn Bad Wörishofens Hotels und Kurbetriebe am 30. Mai wieder öffnen dürfen. Man dürfe hier nicht Wettbewerbsnachteile gegenüber Österreich riskieren. (mz)

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