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Tussenhausen

25.07.2018

Bauplätze für Familien in und um Tussenhausen

Das alte Feuerwehrhaus in Mattsies wurde abgerissen und soll nun durch einen Neubau ersetzt werden. An der Baustelle trafen sich Bürgermeister Johannes Ruf (von links), Architekt Thomas Miller und Volker Schwarz vom gleichnamigen Bauunternehmen.
Bild: Unfried

Der Gemeinderat Tussenhausen stellt Mittel für den Kauf von Baugrund bereit. Gleichzeitig sinkt der Schuldenstand.

Einstimmig verabschiedet hat der Tussenhausener Gemeinderat den diesjährigen Haushaltsplan. Nach den Worten von Bürgermeister Johannes Ruf enthält dieser zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden 890000 Euro für den Erwerb von Bauland eingeplant, um es jungen Familien in allen Ortsteilen zu ermöglichen, dort zu bauen. So könnten in den Ortsteilen Zaisertshofen und Tussenhausen schon bald 22 beziehungsweise 25 Grundstücke bereitgestellt werden. Die Gemeinde sei weiter in Gesprächen und er sei hoffnungsvoll, dass noch mehr Bauland angeboten werden kann, so der Bürgermeister. „Wir wollen die Leute am Ort halten“, betonte er.

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Der Markt habe nun über 3000 Einwohner, was sich auch im Haushalt niederschlage. So seien Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von 1,7 Millionen Euro eingeplant, dem gegenüber stehe die gleiche Summe aus dem Anteil an der Einkommenssteuer.

Der Marktgemeinderat Tussenhausen investiert in die Feuerwehren

Zweiter Schwerpunkt sind die Feuerwehren, die bereits alle modernisiert wurden. Die Freiwillige Feuerwehr in Mattsies soll noch in diesem Jahr ein neues Gerätehaus erhalten. Dafür sind im Haushalt 300000 Euro eingeplant. Insgesamt, so Ruf, werde das Projekt in den kommenden drei Jahren fast 1,5 Millionen Euro verschlingen. Wenn das Gebäude fertig ist, bekomme die Wehr außerdem ein neuwertiges Feuerwehrauto. Die Mittel dafür seien im Haushalt 2020 eingeplant.

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Daneben stehen im Haushalt zahlreiche kleinere und größere Baumaßnahmen wie die Sanierung von Straßen und Wegen, der Breitbandausbau und der Hochwasserschutz. Für die Sanierung des Kindergartens in Zaisertshofen sind 150000 Euro eingeplant.

Neue Schulden will die Gemeinde trotz all dieser Ausgaben jedoch nicht machen – im Gegenteil: Dank einer Rücklagenentnahme in Höhe von 3,1 Millionen Euro wird der Markt auch in diesem Jahr wieder ohne neue Kreditaufnahmen auskommen. Außerdem will die Gemeinde einen Kredit vorzeitig tilgen und hat dafür 772 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Dadurch sinkt die Pro-Kopfverschuldung auf 274 Euro. Auch in den kommenden Jahren soll der Schuldenstand kontinuierlich zurückgefahren werden, so Ruf.

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