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Asyl

22.05.2015

Bedenken gegen Zentralunterkunft

Gespräch zwischen Stadt und Regierung steht an

Gegen die geplante zentrale Unterkunft für Asylbewerber in Bad Wörishofen regt sich Widerstand. Rund 60 Flüchtlinge sollen in einem ehemaligen Kurheim im Norden der Stadt unterkommen (wir berichteten).

Die Rathausverwaltung steht bereits in Kontakt mit Anwohnern, die sich besorgt geäußert haben. Das bestätigte gestern Karin Donath, die Asylbeauftrage der Stadt Bad Wörishofen. Man nehme die Sorgen und Ängste der Bürger ernst, sagte Donath. Gleichwohl gehe es diesen nicht darum, die Unterbringung der Flüchtlinge zu verhindern. Die Bürger hielten große zentrale Einheiten aber für die schlechteste Lösung und plädierten für kleinere Unterbringungsmöglichkeiten.

Das geht so auch aus einem Brief hervor, der offenbar in der Stadt verteilt wurde und auch im Briefkasten der Mindelheimer Zeitung landete. Er ist allerdings nicht unterzeichnet und trägt keinen Absender.

Die Stadt habe nun einen Gesprächstermin mit der Regierung von Schwaben vereinbart, sagt Donath. Im Juni würden sie selbst und Bürgermeister Paul Gruschka dort über die spezielle Situation Bad Wörishofens als Kurort berichten. „Wir wollen eine gleichmäßigere Verteilung der Asylsuchenden erreichen“, sagt Donath.

„Die Hälfte der Gemeinden im Unterallgäu hat bislang überhaupt noch keine Flüchtlinge aufgenommen.“ Diese Aufgabe müsse aber auf noch mehr Schultern verteilt werden, als bisher.

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