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Wettbewerb

23.04.2015

Berufsschüler lösen das Ticket zum Finale

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Moritz Cebulj und Jonas Kühl treten in Berlin gegen Deutschlands beste Gastronomen an

Kochen, kreieren, dekorieren und präsentieren und das mit Herzblut und Leidenschaft: Darum geht es beim „Vega Champion 2015“ der Gastronomie. Besonders viel Herzblut brachten beim Halbfinale in Bad Wörishofen die Lokalmatadore ein. Der Lohn: Das Team „Beastmode“ aus Bad Wörishofen mit Moritz Cebulj als Koch und Jonas Kühl im Service ist im Finale in Berlin dabei. Sie kochen dort Seite an Seite mit dem TV- und Sternekoch Andi Schweiger. Sieben wirklich gute Mannschaften hatten in der Berufsschule Bad Wörishofen um das Finale gewetteifert. Jeweils ein Koch oder eine Köchin und eine Servicekraft zeigten ihr Können. So unterschiedlich die Bereiche von Küche und Gastraum sind, ist es doch nur in Teamarbeit möglich, einen Gast zufrieden zu stellen. Der Landkreis Unterallgäu, vertreten durch den stellvertretenden Landrat Stephan Winter, und die Stadt Bad Wörishofen mit Bürgermeister Paul Gruschka unterstützten diesen Wettstreit.

Gerhard Weiß, Leiter der Berufsschule, freute sich darüber, sich nicht nur als Schule, sondern auch als Botschafter der Kneippstadt präsentieren zu können. Er sagte: „Schule ist kein Elfenbeinturm. Wir arbeiten mit den Ausbildungsbetrieben eng zusammen. Ich bin froh, dass wir diese Gelegenheit dazu haben.“ Er bedankte sich für den Einsatz der zahlreichen Prüfer um Petra Kreiselmeyer und Herbert Zinsmeister.

Der Einzug ins Halbfinale war für die Lehrlinge nicht einfach. Für die Bewerbung mussten sie ein Konzept aus einem Vier-Gänge-Menü erstellen, dazu eine ideenreiche Tischkreation präsentieren.

Das Konzept reichten sie vorab mit einem Video oder einer Fotostory ein. Die 14 Teams, die die meisten „Likes“ auf Facebook erhielten, kamen zum Zug. Sie sind zwischen 16 und 25 Jahre alt und mindestens im zweiten Jahr ihrer Ausbildung.

So auch Cebulj und Kühl, die am Ende Vierte wurden. Sie lernten sich durch die Berufsschule Bad Wörishofen kennen. Als Team zeichnen sie sich aus durch Kreativität, Interesse an neuen Ideen und Ausgefallenem, Engagement sowie „überentwickeltem Humor“, wie sie lachend verraten. Die Freude am Beruf kommt natürlich hinzu. Sie sagten über ihr Konzept: „Unsere Idee mit schlicht gehaltener Eleganz den Einklang des Frühjahrs genießen. Die Kombination von edlen Materialien und rustikalem Holz geben einen angenehmen, einladenden Kontrast.“

Das Ziel sei, dem Gast ein harmonisches und perfekt auf den Frühlingsbeginn abgestimmtes kulinarisches Erlebnis zu bieten. Moritz Cebulj ist im dritten Ausbildungsjahr Koch im Betrieb „Untere Mühle“. Jonas Kühl, ebenfalls im dritten Jahr seiner Ausbildung, erlernt den Restaurantfachmann im „Hotel König Ludwig“.

Cebulj und Kühl bescherten ebenso wie die anderen Teams den Gästen Gaumenfreuden, die von den zehn Juroren mit wachsamen Augen begutachtet wurden. Es zählte schließlich jeweils das Gesamtergebnis aus Theorie und Praxis für die Platzierung.

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