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Vortrag

28.11.2011

Berufsschule setzt auf E-Mobilität

Franz Vidal von Porsche Ruf (Pfaffenhausen) zeigt Berufsschülern und Lehrern die Erkenntnisse aus vier Jahren Forschung in Sachen E-Mobilität.
Bild: Foto: Hofmann

Franz Vidal von Porsche Ruf berichtet von seinen Erfahrungen

Mindelheim Den Weg vorangehen, statt hinten nachzuhängen – das will Karl Geller, Fachbetreuer und Umweltschutzbeauftragter an der Berufsschule in Mindelheim, in Sachen Elektromobilität. Sein Ziel: Dass die gesamte Schule – sowohl Lehrer als auch Schüler – künftig umweltfreundlich zum Unterricht kommt.

Wenn möglich, wolle man künftig über die Ausbildung zum Berufskraftfahrer, Landmaschinenmechaniker oder Nutzfahrzeugemechatroniker hinaus den Schülern die Elektromobilität näher bringen, so Geller. Denn gerade für die Hochvolttechnik, die bei Hybridfahrzeugen und auch immer häufiger bei Nutzfahrzeugen eingesetzt werde, brauche man spezielle Lehrgänge. „Und unsere Schüler sollen auch ihren Kunden über politische Rahmenbedingungen der E-Mobilität, beispielsweise über die entsprechenden Fördermittel, Auskunft geben können“, so Geller.

Einer der ersten Schritte hin zur E-Mobilität an der Berufsschule war ein Vortrag für Schüler und Lehrer von Franz Vidal, der bei Porsche Ruf in Pfaffenhausen das Thema „Elektrofahrzeuge“ betreut. Seit vier Jahren forscht Ruf in diese Richtung und hat inzwischen 14 Elektrofahrzeuge mit jeweils unterschiedlichen Konzepten gebaut – immer das Ziel vor Augen, mit Energie, aber ohne CO2 zu fahren. „Emotion ohne Emission“, lautet der Werbespruch dazu, denn E-Mobilität ergebe nur Sinn, erklärte Vidal, wenn die Energie aus regenerativen Quellen stamme.

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Das könnte künftig auch mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Berufsschule möglich sein, glaubt Fachbetreuer Geller. Eine Elektrotankstelle könnte so aus der Sonnenenergie gespeist werden. Wichtig ist ihm, die Schüler zu informieren und Vorurteile abzubauen, die bei manchen noch herrschen würden.

Wie wichtig die E-Mobilität künftig sein werde, betonte auch Franz Vidal. Erst vor Kurzem sei ein neues Berufsbild entstanden, das die dafür nötige Ausbildung im Hochvoltbereich beinhalte. (home)

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