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Pfaffenhausen

08.07.2019

Besucheransturm zum Jubiläum in Pfaffenhausen

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Zufrieden mit dem Fest sind Walter Merkt, Förderstättenleiterin Eva Mang, ihr Vorgänger Engelbert Bachmann, MdL Franz Pschierer und Konrad Merkl vom DRW.
Bild: Josef Hölzle

Beim Ringeisenwerk in Pfaffenhausen wurden Vergangenheit und Gegenwart gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit einm Riesenandrang der Besucher feierte das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) Pfaffenhausen sein 125-jähriges Bestehen. Zahlreiche Mitarbeiter aus dem verschiedenen Bereichen und Fachdiensten waren eingebunden und bemüht, den Festtag für die vielen Betreuten der vielgliedrigen Behinderten-Einrichtungen und für die Scharen von Angehörigen und Gästen zu einem besonderen Tag zu machen.

Traditionell begann das Fest im schattigen Garten mit einem Festgottesdienst, der vom Geistlichen Direktor des DRW, Walter Merkt, und drei Mitpriestern zelebriert wurde. Der Gottesdienst ging unmittelbar über in die Verabschiedung des bisherigen und verdienten Förderstättenleiters Engelbert Bachmann und in ein freundliches Grußwort von MdL Franz Pschierer, der auch noch zahlreiche Blumen verteilte. Als nächstes gab es das nagelneue Spendenprojekt „Bodentrampolin“ zu bewundern, um das sich nicht nur die stolze Zahl von großzügigen Spendern scharte, sondern bald auch etliche mobile Betreute, die das Trampolin mutig ausprobierten.

Historischer Spaziergang durch das Haus in Pfaffenhausen

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsprogramm war ein „historischer Spaziergang“ im alten Haus St. Josef unter dem Motto „von der Gründung bis zur Gegenwart“. Dabei wurde in vier Stationen von der Gründungszeit, über die bitteren Jahre des Nationalsozialismus und die enge Verbindung des „Blindenheims“ mit der Marktgemeinde berichtet, ehe zum Abschluss das Leben in einer Gruppe im lockeren Gespräch mit rundum zufriedenen Betreuten und der launigen Gruppenleiterin vorgestellt wurde. Nach gemeinsamem Mittagessen und gemütlichem Biergartenbetrieb war als letzter Programmpubnkt des Jubiläumstages eine bunte Abschlussveranstaltung im Ringeisensaal. Unter dem Motto „Kleine Kunst im großen Saal“ präsentierten der Fachdienst „Musik“, der Werkstattchor „Blind Rocks“ sowie die in Eigenregie gegründete Theatergruppe originelle Kleinkunst. Für alle Akteure gab es viel Applaus.

Positive Bilanz nach 125 Jahren Dienst am Nächsten

In der weitläufigen Behinderten-Einrichtung ging ein beeindruckender Tag zu Ende, der sich in die 125-jährige Bilanz glänzend einreihte. Er erinnerte an den ersten Einzug von Blinden und St-Josefs-Schwestern im Jahre 1894, an den guten Ruf des „Blindenheimes Pfaffenhausen“ in langen Friedens- und Kriegszeiten und stellte eine moderne und angesehene Spezialeinrichtung für sehgeschädigte Menschen, eine Förderstätte und andere Sparten vor, in denen behinderte Menschen liebevoll und im Geiste des Gründers Dominikus-Ringeisens versorgt, beschäftigt und beherbergt werden.

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