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22.06.2009

Bilder, unwirklich wie Träume

Mindelheim Als Angelika Grabowski vor einiger Zeit im Castello di Galeazza bei Bologna die Bilder von Juri Zurkan entdeckte, war sie fasziniert. Und hatte sofort den Gedanken: Diese Bilder sollten wir zum Frundsbergfest in unserer Galerie Augenweide in Mindelheim ausstellen.

Sie wurde sich mit dem Künstler einig, und so konnte jetzt eine Ausstellung eröffnet werden, die vom Stil her tatsächlich ausgezeichnet zu Mindelheims historischem Fest passt. Unter dem Titel "Renaissance der Malerei" sind großformatige Bilder in erdigen, braun-gelb-orangen Farbtönen zu sehen, die teils an verblasste Freskenfragmente, teils an altmeisterliche Gemälde erinnern.

Figuren treten aus den Schatten kulissenartig angedeuteter Architekturen in ein diffuses Licht, unwirklich wie aus Träumen kommend und sich wieder im Ungewissen verlierend. Gesichter, frontal oder im Profil, wirken nachdenklich, statisch, geheimnisvoll.

Zurkan gibt seinen Bildern Titel wie "Abendlicht", "Geschenke", "Gespräch" oder "Parzen". Der aus Odessa stammende akademische Künstler, der seit 1989 in Berlin lebt und eine lange Liste an Einzelausstellungen aufzuweisen hat, nennt an Vorbildern - durchaus nachvollziehbar - Fra Angelico, Botticelli und Piero della Francesca. Beeinflusst ist Zurkan auch von der Ikonenmalerei seiner Heimat. Er selbst malt nur in Öl auf Leinwand.

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Info Die Ausstellung in der Galerie Augenweide im Oberen Tor dauert bis 1. August. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 10 bis 12.30 Uhr, Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.

Info im Netz:

www.kunstgalerie-augenweide.de

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