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Jahreskonzert

18.03.2016

Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt

Mit einem abwechslungsreichen Programm sowie Talent und Spielfreude überzeugten die Breitenbrunner Musikanten unter der Leitung von Daniela Seitz beim Jahreskonzert im Haus der Vereine.
Bild: müsa

Die Musikanten in Breitenbrunn begeistern mit einem abwechslungsreichen Programm

Olympisches Feuer war zwar auf der Bühne im Haus der Vereine beim Jahreskonzert der Breitenbrunner Musikanten nicht zu sehen, doch mit der dynamischen Eröffnungsfanfare „The Olympic Spirit“ versprühten die Musiker eine gewisse olympische Atmosphäre. Das Trompetenregister überzeugte mit Fanfarenklängen, die Posaunen ergänzten die Erkennungsmelodie und die Hölzer verfeinerten das Ganze in ein brillantes Klangbild. Der Grundstein für ein gelungenes Konzert hätte bei diesem Auftakt nicht besser sein können.

Ein Meer an Emotionen bot die Hymne „To my Country“. „Der Choral fordert die volle Konzentration der Musiker. Jedes Register ist gefragt, die am Ende ein gemeinsames Klangbild präsentieren“, erklärten die beiden Moderatorinnen Michaela Weigele und Kathrin Hefele und diese hohen Vorgaben erfüllten die Musikanten mit Bravour.

Imponierend spielte sich das Bläserensemble mit „The Glory of love“ in die Herzen der Zuhörer. Für das Breitenbrunner Blasorchester sorgte das Stück „Fiskinatura“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas Schwierigkeit pur, denn viele Taktwechsel erforderten rasante Fingerakrobatik. Mit Präzision meisterten sie das atemberaubende Spieltempo und die anspruchsvollen Passagen jedoch ohne Probleme.

Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt

Nachdenkliche Töne stimmten die Musikanten mit „Schmelzende Riesen“ an. Das Stück, welches aus einem ruhigen-majestätischen sowie einem schnellen Teil besteht, beschreibt mit drastischen Klängen die Folgen der Klimaerwärmung.

Natürlich darf bei einem Jahreskonzert eine bekannte Filmmusik nicht fehlen. Mit der Trilogie „Der Herr der Ringe“ zeigten die Breitenbrunner einmal mehr, dass Blasmusik auch modern sein kann. Mit dem böhmisch-mährischen Konzertmarsch „Salemonia“ von Kurt Gäble kamen wahre Blasmusikfreunde ganz auf ihre Kosten. Mit der flotten „Soutezni Polka“ brillierte Solist Matthias Rogg mit seiner Tuba und auch die Gesangseinlage von Michaela Weigele und Gerhard Rogg bei der Polka „Böhmische Liebe“ löste kräftigen Beifall aus.

Spätestens als Musiker Gerhard Haupeltshofer dem imposanten Alphorn die ersten Töne entlockte und beim „Alphorntraum“ Wünsche wahr werden ließ, war für die Zuhörer das hohe Niveau hörbar. Dirigentin Daniela Seitz hat es wieder geschafft, alle Facetten der Blasmusik in ein Konzert zu packen. ASM-Bezirksvorsitzender Andreas Schuster lobte das „wunderschöne Klangerlebnis“. „Es ist einfach toll, wenn ein normales Blasorchester immer mehr zu einem sinfonischen Orchester heranwächst“, freute er sich.

„Diese Gemeinde hat mit ihren drei Kapellen und der gemeindlichen Jugendkapelle eine großartig-musikalische Kapazität.“

Auch Reinhard Ammann durfte wieder ans Dirigentenpult. Bei „The Rose“ und „Proud Mary“ zeigte Dirigentin Daniela Seitz gemeinsam mit Michaela Weigele gefühlvolle Gesangsdarbietungen die tosenden Beifall bekamen.

Zum Schluss erklatschte sich das begeisterte Publikum zwei Zugaben, was als deutliches Zeichen für die volle Zufriedenheit gewertet werden kann.

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