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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

09.03.2009

Blitzer gegen Raser

Stockheim (m.he) - Die Verkehrssituation im Bereich der Wertachbrücke und der Dorfstraße im östlichen Dorfbereich war Thema eines Ortstermins in Stockheim. Etwa 20 Anwohner des Flößerweges und der Dorfstraße sowie Vertreter der Stadt, des Landratsamtes und der Polizei diskutierten die Problematik und suchten nach möglichen Lösungen. Journalisten waren zu dem Termin nicht eingeladen. Die Mindelheimer Zeitung hatte im vergangenen Dezember über die gefährliche Situation berichtet. Anlieger beklagen, dass Autos, aus Richtung Weicht kommend, mit viel zu hoher Geschwindigkeit in den Ort fahren würden. 15 Kinder und Schulkinder müssen täglich die Kreuzung Dorfstraße/Flößerweg überqueren. Dabei sei das Baugebiet Flößerweg eigens als Baugebiet für Familien ausgewiesen worden, kritisierte damals ein Anwohner.

Ordnungsamtsleiter Ludwig Graml habe vor Ort über das Ergebnis einer Geschwindigkeitsprüfung im Sommer des vergangenen Jahres berichtet, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt. Gemessen wurde direkt an der Wertachbrücke, dort gilt bereits Tempo 50. Wie die Mindelheimer Zeitung bereits berichtete, hielten sich damals nur gut die Hälfte der Autofahrer an das Tempolimit.

Bürgermeister Klaus Holetschek habe bei dem Ortstermin gesagt, man werde "im Rahmen unserer Möglichkeiten hier möglichst schnell eine Lösung finden", teilt die Stadt mit.

Als Sofortmaßnahme sollen in diesem Bereich nun verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und die Raser zur Kasse gebeten werden. Der Bürgermeister hofft auf einen Lerneffekt bei den betroffenen Autofahrern. Außerdem wurde die Möglichkeit diskutiert, Eltern als Schulweghelfer einzusetzen. Vorgeschlagen wurde seitens der Polizei, die Bordsteinkante etwa auf Höhe des Anwesens Dorfstraße 4 abzusenken, da dort eine Querung der Straße mit deutlich geringerem Risiko verbunden sei. Die Straße ist an dieser Stelle nicht so breit, die Sicht in beide Richtungen besser. Da es sich bei der Straße um eine Kreisstraße handelt, bat Holetschek die Vertreter des Landratsamtes, die Möglichkeit eines Fahrbahnteilers zu prüfen, allerdings konnte hier noch keine Einigkeit darüber erzielt werden, wer die Kosten dafür zu tragen habe.

Friedrich Storbeck, Anwohner und Teilnehmer des Ortstermins, sagte unserer Zeitung auf Anfrage, die "Umleitung" der Kinder sei "die einzig richtige Möglichkeit". Dies würde aber nur funktionieren, wenn nicht zu viele Autos in diesem Bereich auf dem Gehweg parken würden.

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