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07.09.2007

Breitenbrunner lassen den Löwen-Zeugwart leiden

Es waren noch fünf Minuten zu spielen, als sich Michael Hofmann den Zorn seines Zeugwartes zuzog. Der Torwart des TSV 1860 München hatte bis dahin einen äußerst ruhigen Abend verlebt. Sein Trikot hätte nicht zwingend in die Wäsche gemusst. Gut, es ist aufgrund des Regens ein wenig feucht gewesen, aber es war noch sauber. Dann tauchte allerdings Sebastian Sauter vor ihm auf. Der Breitenbrunner zog zielstrebig auf das Tor der Münchener zu.

Am Strafraum verließen ihn dann aber wohl Mut und auch Kraft. Sein Schuss zuckelte mit letzter Kraft in Richtung Gehäuse - weder besonders fest, noch platziert. Es genügte aber, um den Torhüter der Löwen zum ersten und einzigen Bodenkontakt in der Partie zu zwingen.

Bis dahin hat Hofmann vergnügt dem Spiel seiner Vorderleute zuschauen können. Die ließen sich von dem schlechten Wetter nicht die Laune verderben und sorgten dafür, dass sich wenigstens die Keeper der Breitenbrunner nicht über Bewegungsarmut beklagen konnten. Michael Satzger und Manfred Bergler standen jeweils eine Halbzeit zwischen den Pfosten. Die meiste Zeit standen sie allerdings nicht, sondern hechteten in die Ecken oder reckten sich nach Flanken. Ab und an konnten auch sie nichts ausrichten und so endete die Partie zwischen dem Zweitligisten und der Mannschaft aus der A-Klasse schließlich 17:0 (9:0). Vor allem in der ersten Halbzeit waren die 60er in Geberlaune. Sie ließen vor den circa 1200 Fans den Ball schnell zirkulieren und sorgten auch für das ein oder andere Kabinettstückchen. Höhepunkt war das 6:0. Jose Holebas hatte den Ball halbhoch von der linken Seite in den 16er geschlagen, als sich Mustafa Kucukovic verbog und den Ball artistisch mit der Hacke in den Maschen versenkte. Es war der zweite seiner drei Treffer. Die übrigen Tore erzielten Göktan (3), Di Salvo (3), Eberlein (3), Holebas (2), Szukala, Ziegenbein und Schwarz.

Breitenbrunns Trainer Helmut Müller war trotzdem zufrieden. "Ich finde, meine Mannschaft hat sich gut verkauft. Es hat einfach absolut Spaß gemacht, einmal gegen so eine hochklassige Mannschaft zu spielen." So konnten am Ende alle glücklich nach Hause gehen - bis auf den Zeugwart der Münchener.

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