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23.02.2009

Bürger geben ihr Altpapier weiter den Vereinen

Unterallgäu (mz) - Ob Glas, Papier, Verpackungen, Gartenabfälle, Holz oder Elektronikschrott: Die meisten Unterallgäuer sind fleißige Mülltrenner und Wertstoffsammler. So ist die Zahl der erfassten und verwerteten Wertstoffe seit Jahren relativ konstant. Damit die Fahrt zum Wertstoffhof in Zukunft noch leichter fällt, wird sich im Landkreis in diesem Jahr einiges tun: So sollen in Ottobeuren und Markt Rettenbach neue Wertstoffhöfe gebaut, der Wertstoffhof Bad Grönenbach/Wolfertschwenden erweitert und die Einrichtungen in Markt Wald und Memmingerberg ausgebaut werden.

Positiv sei, so Weirather in einer Bilanz des vergangenen Abfallwirtschaftsjahres, dass die blauen (Altpapier-) Tonnen, die gewerbliche Sammler in einigen größeren Orten im Landkreis aufgestellt hatten, zu keinen gravierenden Einbußen für Vereine und Landkreis geführt hätten: 2008 wurden 9239 Tonnen Altpapier gesammelt, 2007 waren es 9518.

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"Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Bürgern, die auf unsere Appelle gehört haben und ihr Papier bei den Vereinssammlungen an den Straßenrand stellen oder es zu unseren Wertstoffhöfen bringen", so der Landrat.

Niedrigere Müllgebühren sind möglich

Bürger geben ihr Altpapier weiter den Vereinen

Die Erlöse aus dem Verkauf von Altpapier und Altmetall wirken sich positiv auf den Finanzhaushalt der Abfallwirtschaft aus. Werden hier Überschüsse erwirtschaftet, so werden diese über eine Senkung der Müllgebühren an die Bürger weitergegeben. "Wenn jeder seinen Müll weiterhin sauber trennt, sind in den kommenden Jahren niedrigere Müllgebühren möglich", so der Landrat.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 46.861 Tonnen Wertstoffe im Unterallgäu erfasst und verwertet. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl bedeutet dies, dass jeder Einwohner durchschnittlich 345,22 Kilogramm Wertstoffe gesammelt hat. Darüber hinaus kamen umgerechnet auf die Einwohnerzahl 136,42 Kilogramm Hausmüll pro Unterallgäuer (insgesamt: 18.518 Tonnen), 18,42 Kilogramm Sperrmüll (2501 Tonnen), 17,30 Kilogramm Gewerbeabfälle (2349 Tonnen) und 6,08 Kilogramm sonstige Abfälle (825 Tonnen) zusammen.

Die gesamte Abfallstatistik des vergangenen Jahres findet man in der "Umweltzeitung 2009", die am 25. und 26. Februar an alle Haushalte verteilt wird. Zudem liegen Exemplare in den Rathäusern aus. Die neue Umweltzeitung enthält darüber hinaus auch sämtliche Abfuhrtermine und die Öffnungszeiten aller Wertstoffsammelstellen. Zudem findet man darin Tipps, wie man richtig kompostiert, wie man Verpackungen richtig trennt und auf was man achten sollte, wenn man Gartenabfälle für die Abholung am Straßenrand bereitstellt.

Umweltzeitung Die neue Unterallgäuer Umweltzeitung wird am 25. und 26. Februar verteilt. Einen Abfallkalender mit sämtlichen Abfuhrterminen findet man auch im Internet unter www.unterallgaeu.de/landratsamt

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