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Bürgermeister-Kandidaten: Kirchheimer sollten Chance nutzen

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Kommentar Von Melanie Lippl
17.10.2019

Zwei Bürgermeister-Kandidaten für Kirchheim wurden in dieser Woche nominiert. Auch wenn beide Vorstellungen unterschiedlich waren, so gab es doch eine Gemeinsamkeit.

Wer am Montag und Dienstag das Gasthaus Lechler besucht hat, hat zwei recht unterschiedliche Abende erlebt. Am Montag eine lange Schlange vor dem Eingang und ein volles Haus bei Bürgermeisterkandidatin Susanne Fischer, am Dienstag nicht ganz so viel Andrang bei Kandidat Ernst Striebel, aber ebenfalls eine sehr gut besetzte Gaststube. Am Montag eine kurz gehaltene, eher allgemeine Rede mit groben Zielen, am Dienstag ein ausführlicher Vortrag, teils mit konkreten Ideen.

Mehr über die Versammlungen erfahren Sie hier: Die Bürgermeister-Kandidaten stehen erstmals im Rampenlicht

So groß auch die Unterschiede zwischen beiden Abenden gewesen sein mögen, so vorhersehbar waren diese auch: Natürlich sind die Bürger neugieriger auf jemanden, der schon länger nicht mehr (öffentlich) im Ort aufgetreten ist, als auf jemanden, der regelmäßig in Erscheinung tritt. Und natürlich kann derjenige, der seit 18 Jahren Mitglied im Marktrat ist, konkretere Pläne vorstellen als diejenige, die sich gerade erst intensiver in die Themen einarbeiten muss.

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Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen nun die Kirchheimer befragen

Doch so unterschiedlich sich die Kandidaten auch vorgestellt haben: Beide befragen nun unabhängig voneinander erst einmal die Bürger von Kirchheim und seinen Ortsteilen nach ihren Wünschen – Ernst Striebel bislang per Facebook und mit Zetteln, die er auf der Versammlung verteilt hat. Susanne Fischer mit einer Umfrage, die im Rathausboten erscheinen soll.

Dass sich die (bisher zwei) Kandidaten für ihre Belange interessieren, sollte die Kirchheimer freuen – und sie sollten diese Chance zur Teilhabe auch nutzen. Dass so viele Menschen die beiden Aufstellungsversammlungen besucht haben, zeigt ja, dass sie sich für die Zukunft ihres Ortes interessieren.

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