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Kirchheim

11.11.2019

Bürgermeister-Wahl: Erich Wörishofer geht ins Rennen

Der 33-jährige Erich Wörishofer will Bürgermeister in Kirchheim werden.
Bild: Wörishofer

In Kirchheim bewirbt sich Erich Wörishofer für das Amt des Bürgermeisters. Nun gibt es schon drei Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus.

Bürgermeister in Kirchheim scheint ein schönes Amt zu sein, denn nach Ernst Striebel und Susanne Fischer präsentiert sich nun ein dritter Kandidat der Öffentlichkeit: Erich Wörishofer, ein „Kirchheimer mit Leib und Seele“, wie der 33-Jährige über sich sagt. Ein Großteil seiner Familie und Freunde lebe im Fuggermarkt und seinen Ortsteilen. „Ich möchte hier eine Familie gründen und glücklich in meiner Heimat wohnen – und mein Antrieb ist, dass alle anderen auch diese Möglichkeit haben“, sagt er über seine Motivation für die Kandidatur.

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Für Wörishofer gehören viele Punkte dazu, um Familien vom Baby bis zum Opa ein gutes Leben zu ermöglichen. Kirchheim biete schon viel, an einigen Stellschrauben würde er aber gern noch etwas drehen. Die Kirchheimer sollen wieder stolz darauf sein können, woher sie kommen. „Generell verkauft sich der Ort in der Außendarstellung unter Wert“, findet Wörishofer. Weitere Themen, die ihm etwas bedeuten, sind etwa Kinderbetreuung, Bauplätze, das Gewerbe und ein barrierefreies Rathaus, sowohl digital als auch vor Ort.

Erich Wörishofer setzt auf Transparenz und Kommuniktion mit den Kirchheimern

Wichtig sind ihm Transparenz und Kommunikation mit dem Bürger, „dass Leute mitgenommen und gefragt werden, bevor Entscheidungen getroffen werden“. Er ist sich sicher, dass die Bürger mitmachen wollen und würde ihnen als künftiger Rathauschef dazu die Möglichkeit geben, sie kontinuierlich informieren und die Vereine mehr einbinden.

Seit er 17 ist, engagiert sich Wörishofer selbst im Sportverein und in der Organisation von Veranstaltungen, etwa dem Faschingsumzug. Er sei aber nicht nur auf den TSV fokussiert, betont er. „Ich gehe gern dahin, wo Geselligkeit herrscht.“ Als Bürgermeister will er Ansprechpartner sein und „offen und ehrlich mit den Leuten schwätzen“. Sein Leitspruch: „Gemeinsam können wir mehr.“

Der 33-Jährige wollte für den Kirchheimer Marktrat kandidieren

Dass er Bürgermeister werden könnte, haben ihm schon viele prophezeit. Erich Wörishofer hatte bereits fest vor, sich bei den Wahlen 2020 für den Marktrat aufstellen zu lassen. Doch als Bürgermeister Hermann Lochbronner seinen Rücktritt angekündigt hatte und ihn immer mehr Leute ansprachen, kam der 33-Jährige ins Grübeln und setzte sich ernsthaft mit einer Kandidatur als Bürgermeister auseinander: „Es ist ja kein normaler Job, in dem man am Freitagabend Feierabend hat.“ Seine Freundin Jenny, die von der Entscheidung ja ebenfalls betroffen ist, sei sogar schneller als er selbst überzeugt gewesen, „dass das passt“, sagt er schmunzelnd.

Erich Wörishofer will ein Kandidat für all diejenigen sein, die sich frischen Wind in Kirchheim wünschen. Nach seinem Abitur am Maristenkolleg 2005 hat er ein Jahr für die Mindelheimer Zeitung gearbeitet und dort auch regelmäßig über Lokalpolitik geschrieben. Er studierte Germanistik und Geschichte in Augsburg, stellte aber fest, dass ihm die Arbeit für die Zeitungen in Mindelheim, Schwabmünchen und Krumbach deutlich besser gefiel. Nach einer zweijährigen Ausbildung im Verlag der Augsburger Allgemeinen zum PR-Redakteur, arbeitete Wörishofer als Blattmacher in der Wochenzeitung Landsberg Extra. Seit 2015 ist er in der Marketing- und Kommunikationsabteilung von Microstep Europa, einer Vertriebs- und Servicegesellschaft für Schneidanlagen zur Metallbearbeitung in Bad Wörishofen. Er verantwortet dort alles, was Text, Bild oder Video betrifft.

Mehr über die beiden anderen Kandidaten in Kirchheim erfahren Sie hier:

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