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Kommunalwahl

24.07.2019

CSU setzt auf Kontinuität: Winter einstimmig nominiert

Christoph Walter (links) gratulierte dem Bürgermeister(kandidaten) als Erster und überreichte der Ehefrau Gabriele einen Blumenstrauß als kleinen Dank, dass sie auf ihren Mann des Öfteren verzichten musste.
Bild: Willi Unfried

Der Bürgermeister verweist auf die positive Entwicklung der Stadt und solide Finanzen

Der CSU-Ortsverband hat den amtierenden Bürgermeister Stephan Winter nominiert, damit er sich auch für eine vierte Amtszeit zur Wahl stellen kann. Das Votum der 19 anwesenden Mitglieder fiel einstimmig aus. Zuvor hatte Winter die vergangenen 18 Jahre Revue passieren lassen.

Besonders hob er die Entwicklung der Altstadt hervor, die „wieder zu einer lebenswerten Mitte von Mindelheim geworden“ sei. Und er fügte hinzu: „Ich möchte gerne weiterhin Verantwortung für Mindelheim tragen.“ Das gute Klima im Stadtrat und das einstimmige Votum der CSU-Fraktion habe ihn bewogen, auch in den kommenden sechs Jahren für Mindelheim zu arbeiten.

In seiner Bilanz stand auch das Areal des Maristenkollegs an vorderster Stelle. In Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft Mindelheim entstehe am ehemaligen Internat ein Zentrum für Jugend und Bildung. Überhaupt könne sich Mindelheim in Sachen Familienpolitik sehen lassen: Es gebe zahlreiche Kinderbetreuungsangebote, am Marcellin-Champagnat-Platz entstehe eine Kindertagesstätte. Es gebe zahlreiche Schulen, die in den vergangenen Jahren samt Hallenbad alle saniert wurden. Der Stadtrat habe viel getan, damit Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden können.

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Dies schlage sich auch in der Einwohnerzahl nieder. Neue Stadtteile seien entstanden und dies zu noch bezahlbaren Preisen. Dank einer gewerbefreundlichen Politik wurde die Zahl der Arbeitsplätze von 7800 im Jahr 2002 auf nun mehr 11.400 gesteigert.

Die Stadt habe viel investiert und dennoch gut gewirtschaftet, so Winter weiter. „Der Schuldenstand wurde in den vergangenen 18 Jahren trotz zahlreicher Investitionen auf 7,4 Millionen Euro halbiert und der Schuldenabbau geht weiter“, so Winter. Viel Geld sei im wahrsten Sinne unter den Boden gekommen, um Kanal- und Wassersysteme sowie Kabel auf den neuesten Stand zu bringen. Der Dank gelte auch den Bürgern, denn das Geld müsse erst einmal verdient werden.

Aber eine Stadt werde sich immer verändern und man müsse sich den Anforderungen stellen. Deshalb habe er sich auch für die kommenden sechs Jahre einiges vorgenommen. Und dabei müsse eine liebenswerte Stadt mehr bieten als Daseinsvorsorge. Und diesen Weg wolle er fortsetzen. In den kommenden zwei Jahren stünden der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen am Champagnat-Platz, die Kindertagesstätte St. Stephan sowie der Neubau des Kindergarten St. Vitus in Nassenbeuren ganz oben auf der Agenda. Die Schulen müssten für die Digitalisierung fitgemacht werden, Grund- und Mittelschule erhielten weiter eine gemeinsame Mensa. Für ein großes Anliegen, die Sanierung des Freibades, gebe es gute Nachrichten: Rückstellungen und nun mögliche Zuschüsse des Freistaates würden auch diese große Investition ermöglichen.

Wachstum bringe Veränderungen, stellte Winter fest. Er versprach, die Bürger wie bisher bei diesen Prozessen mitzunehmen. Die Stadt habe weiter ein schlüssiges Seniorenkonzept und auch für die Jugend werde einiges getan. Früh habe die Stadt Akzente in der Klimapolitik gesetzt, was mit dem European Energy Award belohnt worden sei. Und dies schon lange vor der Fridays-for-future-Bewegung. Winter machte aber auch klar, dass die Aufgaben nicht leichter werden würden. Die Gesellschaft werde anspruchsvoller. Er werde alles tun, um Mindelheim auch in den kommenden sechs Jahren einer guten Zukunft entgegenzuführen.

Der CSU-Ortsvorsitzende Christoph Walter gratulierte als Erster und überreichte Winters Frau Gabriele einen Blumenstrauß als kleinen Dank, dass sie auf ihren Mann des Öfteren verzichten musste. Und er nutzte die Gelegenheit, für die Kommunalwahlen zu werben: „Wir versuchen, eine starke Liste aufzustellen, mit der richtigen Mischung, denn Winter braucht in den kommenden sechs Jahren eine starke Mehrheit.“

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