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Corona im Unterallgäu: Eingriffe sind angemessen

Corona im Unterallgäu: Eingriffe sind angemessen
Kommentar Von Johann Stoll
12.03.2020

Corona hat das Unterallgäu erreicht - und die Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, treffen jeden. Warum diese Eingriffe angemessen sind.

Das Corona-Virus hat das Unterallgäu erreicht. Das sollte niemanden überrascht haben. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich erste Verdachtsfälle bestätigten. Die Erkrankung wird sich weiter ausbreiten. Zu verhindern ist das nicht.

Mehr erfahren Sie hier: Video: Vier Unterallgäuer mit Corona - und die Folgen

Die Behörden im Landkreis haben nun alle größeren Veranstaltungen bis nach den Osterferien abgesagt. Für 30 Einrichtungen wurde ein Besuchsverbot verhängt, darunter auch das Krankenhaus und Senioreneinrichtungen. Das sind spürbare Eingriffe in unser aller Leben.

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Ziel muss sein, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen

Und dennoch ist dieser Kurs richtig. Ziel muss sein, die Ausbreitung zu verlangsamen. Nur so kann die ärztliche Versorgung leistungsfähig gehalten werden. Würde sich die Zahl der Erkrankten explosionsartig vermehren, würden die Corona-Fälle alles blockieren.

Vereinzelt sind auch Schulen und Kitas betroffen. Hier geht es immer um einzelne Verdachtsfälle, die vorsorglich zuhause bleiben müssen. Auch das ist ein der aktuellen Lage angemessener Umgang. Sollte sich die Ausbreitung des Virus allerdings beschleunigen, sind auch mehrwöchige Schulschließungen nicht ausgeschlossen.

Es gibt keinen Grund für Panik wegen Corona - aber Vorsichtsmaßnahmen

Für Panik gibt es dennoch keinen Grund. Diese Vorsichtsmaßnahmen allerdings sollten wir beherzigen: Menschenmengen meiden, aufs Händeschütteln verzichten und regelmäßig die Hände waschen.

Mehr über Corona im Unterallgäu und seine Auswirkungen erfahren Sie hier:

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