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21.11.2018

Damit junge Menschen eine Zukunft haben

Jugendberufsagentur wird gegründet

Um junge Menschen bei ihrem Übergang von der Schule ins Berufsleben noch intensiver zu unterstützen, gibt es in Zukunft die Jugendberufsagentur im Unterallgäu. Es handelt sich dabei nicht um eine neue Behörde, sondern um eine Vereinbarung, die Hans-Joachim Weirather, Landrat des Landkreises Unterallgäu, Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen und Alfred Falger, Geschäftsführer des Jobcenters Unterallgäu unterzeichnet haben.

Darin verpflichten sich Landkreis (insbesondere das Jugendamt), die Agentur für Arbeit (insbesondere die Berufsberatung) sowie das Jobcenter zu regelmäßigen Treffen – einerseits zur strategischen Ausrichtung der gemeinsamen Arbeit, andererseits auch, um Einzelfällen und Einzelschicksalen zu besprechen und abgestimmte Lösungsansätze zu erarbeiten. Der Datenschutz und die gesetzliche Schweigepflicht werden dabei immer beachtet. Schwierige Fälle können jederzeit auch anonym besprochen werden.

„Bereits heute erfahren viele Jugendliche und ihre Familien Unterstützung von mehreren Einrichtungen und Institutionen. Um diese Hilfestellung noch besser zusammenzuführen und gemeinsam Wege für Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen zu planen und zu realisieren, gründen wir diese Jugendberufsagentur“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather.

„Die Jugendlichen finden im Unterallgäu hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen beim Start in die Ausbildungs- und Berufswelt vor. Um denjenigen, die aus unterschiedlichen Gründen benachteiligt sind, über die noch vorhandenen Hürden hinwegzuhelfen, möchten wir noch enger kooperieren“, so Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Ein gemeinsamer „roter Faden“ für die weiteren Schritte muss für diese Jugendlichen, ihre Eltern und die beteiligten Institutionen erkennbar sein.

Alfred Falger, Geschäftsführer des Jobcenters, kennt aus der Praxis die Probleme junger Menschen. „Gerade an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf möchten wir die bisher schon gute Zusammenarbeit weiterentwickeln und insbesondere auch die Schulen stark in unsere gemeinsame Arbeit einbeziehen“, sagt er. Hilfe brauchen insbesondere benachteiligte junge Menschen, die alleine nicht auf Anhieb auf dem Weg in Ausbildung oder Beruf zurechtkommen. (mz)

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