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Bad Wörishofen

14.02.2019

Das Bobo schlägt im Fasching richtig ein

Dirigent Martin Jall und seine BOBO-Musikanten begeisterten mit ihrem Faschingskonzert im Kursaal.
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Dirigent Martin Jall und seine BOBO-Musikanten begeisterten mit ihrem Faschingskonzert im Kursaal.
Bild: Maria Schmid

Lange Schlangen vor dem Kurhaus, denn das Faschingskonzert des Bezirks-Oldie-Blasorchesters ist schon jetzt eine Institution.

Einen großen Erfolg konnten die rund 50 Musikanten des Bobo für sich verbuchen. Das von ihnen im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Faschingskonzert fand zum zweiten Mal im voll besetzten Kursaal von Bad Wörishofen statt. Es sorgte für Furore. Und das nicht nur zur Freude von Dirigent Martin Jall.

Die Gäste standen schon vor dem Konzert in Schlangen vor den Eingangstüren im Foyer. Konnten sie keinen Platz mehr an den Tischen bekommen, wichen sie auf den Balkon aus und genossen die Aussicht auf die bunt gemischte Schar auf der Bühne, die herrlich kostümierten Musikerinnen und Musiker. Schließlich sind diese dafür bekannt, dass sie mitreißende „alte“ Blasmusikliteratur spielen, die mindestens 40 Jahre alt ist. Das haben sie sich auf ihre Fahnen geschrieben. Wie schön, dass gerade für die älteren Gäste ein buntes Programm bekannter Märsche, Polkas und Schunkellieder zu hören waren, bei denen im Rhythmus geklatscht und vor allem auch mitgesungen werden konnte. Dieses Bezirks-Oldie-Blasorchester im Bezirk 10 Mindelheim des Allgäu Schwäbischen Musikbundes ist auch für den Präsidenten Franz Josef Pschierer immer ein willkommenes Mitmachprogramm. Seine Posaune und er gehören einfach dazu. Moderator Gerd Haldenmayr amüsierte die Gäste mit seinen Kommentaren köstlich. Roswitha Jall glänzte nicht nur mit Saxophon und Klarinette, sondern auch im Gesangs-Duett mit Josef Mooser. Ob „Fliege mit mir in die Heimat“, „Die Fischerin vom Bodensee“ oder „Schön ist die Welt“ mit beliebten Volksweisen aus Böhmen, sie vermittelten das Gefühl für „Leben heißt lieben“.

Mitsingen ist beim Bobo in Bad Wörishofen ausdrücklich erwünscht

Instrumental glänzten die versierten Musiker mit Märschen wie dem „Andulka Marsch“ und dem „Fliegermarsch“, der Filmmusik „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ und Evergreens wie „Wheels“ oder „Sentimental Journey“. Außerdem schickten sie die Gäste zum „Hootenanny“, einer Volksmusikparty nach Amerika. Ganz hier in der Heimat war Franz Drexel.

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Mit seiner kräftigen und klaren Stimme sang er Tango Souvenirs ebenso wie Schunkellieder. Mitsingen äußerst erwünscht! Das alles rief nach Zugaben. Auch die hielt Franz Drexel für die Gäste bereit. Als Imitator von Hans Moser erzählte er Wiener Schmäh-Geschichten, nuschelte und amüsierte aufs Beste. Eine großartige Vorstellung der „Oldies“.

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