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Türkheim

30.11.2019

Das Türkheimer Filmhaus Huber feiert seine Geschichte

Auf weitere erfolgreiche Jahre stießen beim Festakt des Türkheimer Filmhauses mit Rudolf Huber (3.v.links) an: Altbürgermeister Silverius Bihler, Gabriele Benz (Sparkasse), Rathauschef Christian Kähler, Marktgemeinderat Franz Haugg und Schulleiter Josef Reif vom Joseph-Bernhardt-Gymnasium.
Foto: Franz Issing

Filmhaus Huber feiert sein 70-jähriges Bestehen mit einem Ausflug in die eigene Vergangenheit.

Wer ein stolzes Jubiläum feiert, lädt sich gerne Gäste ein und freut sich, wenn sie in Scharen kommen. Auch Rudolf Huber, der anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Türkheimer Filmhauses zu einem Festakt lud, machte da keine Ausnahme. Vor Freude strahlend sah er etwa 200 Gratulanten, Unterstützer, Freunde, Weggefährten, Vertreter der Vereine, Schulen und Banken, Marktgemeinderäte wie auch treue Kinobesucher ins Foyer des Kinos strömen.

Das Filmhaus Huber ist ein Glücksfall für die Gemeinde

Machten die vielen Besucher doch deutlich: „Wir stehen hinter dem Türkheimer Kino“, das wie Bürgermeister Christian Kähler betonte „ein Glücksfall für die Marktgemeinde ist und einen wichtigen kulturellen Auftrag erfüllt“.

In seiner Glückwunschadresse würdigte der Rathauschef den unternehmerischen Mut und die fachliche Kompetenz von Rudolf Huber und animierte die Bürger in Türkheim und Umgebung: „Gehen sie wieder öfter mal ins Kino“. Die „Josef-und-Fanny-Wiedemann-Stiftung“, die Eigentümerin des Gebäudes, so der Kuratoriumsvorsitzende Kähler könne sich glücklich schätzen, mit Rudolf Huber und dem Kino einen zuverlässigen und langjährigen Partner als Mieter zu haben. „Schon als Kind bin ich gerne ins Türkheimer Kino gegangen und habe dort viel Spaß gehabt“, plauderte der Bürgermeister aus dem Nähkästchen.

„Im richtigen Kino ist man nie im falschen Film“, gab Huber als Credo und Konzept für die von ihm maßgeblich mitgeschriebene 70-jährige Erfolgsgeschichte seines Filmhauses aus. Den größten Schatz sieht er im Humankapital seines Unternehmens, sprich in seinen Mitarbeitern. „Als Teamplayer haben die mich stets mit großem Engagement, Fachwissen und Freude unterstützt und ein Stück Türkheimer Kultur-Historie mitgestaltet. Ein Dankeschön sagte Huber auch seinem Vorgänger Ernst Amberger, von dem er viel gelernt habe und ohne den es, wie er sagte, in Türkheim kein Kino mehr gäbe.

Rudolf Huber hat das Türkheimer Kino in die Zukunft geführt: In Türkheim sorgt ein kleines Kino für große Gefühle

Einen Kurzausflug unternahm Huber dann in die Filmtheater-Landschaft. Dabei erfuhren die Gäste, dass es in Deutschland derzeit noch 1689 Kinos und 906 Standorte gibt und nur ganz wenige Orte unter 10.000 Einwohnern sich diesen Luxus leisten können. Schließlich flimmerte eine Rückschau mit bunten Bildern über die Leinwand und rief bei den Gästen die Erinnerung an schöne Stunden im Kino, wie auch an das ihm früher angeschlossene und zwei Jahre von Huber betriebene Gasthaus Krone wach. „Große Filme gehören auf eine große Leinwand“. Mit einer Vielfalt von ausgewählten Streifen für die verschiedensten Zielgruppen, mit Premieren und Open-Air-Kino wurde das Filmhaus Huber diesem Anspruch gerecht. Schon Tradition sind dort auch Schulvorstellungen, Ferienkino, Filmnachmittage für Familien und Senioren sowie zahlreiche andere Events. Rudolf Huber ist überzeugt: „Es gibt keinen besseren Ort für unterhaltsame Weltreisen als das Kino“.

Kein Festakt ohne Musik. Diesen Part übernahmen Geigenschülerinnen aus Bad Wörishofen. Unter Leitung von Ursula Glanz spielten die „Glanzlichter“ passend zum Jubiläum bekannte Filmmelodien. Doch damit nicht genug der Feierlichkeiten. Wer Lust dazu hatte, konnte sich nach einem Stehempfang noch den Film „Kleines Herz in Not“ anschauen. Mit diesem Streifen feierten die Kronen-Lichtspiele anno 1949 Premiere.

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