1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Das Unterallgäu bleibt vom Lehrermangel verschont

Unterallgäu

10.09.2019

Das Unterallgäu bleibt vom Lehrermangel verschont

Fröhlich bunte Schultüten bestimmten gestern wieder das Bild in den Grundschulen der Region.
Bild: kmax

Das Schulamt verweist im Unterallgäu auf eine gute Versorgung mit Lehrkräften. Gleichzeitig gibt es auch mehr Schüler als im Vorjahr.

Experten rechnen spätestens vom Jahr 2025 an mit einem dramatischen Lehrermangel an den Grund- und Mittelschulen. Derzeit allerdings sieht die Lage im Unterallgäu nach Darstellung des Staatlichen Schulamtes aber gut aus. Obwohl die Schülerzahlen im Landkreis in beiden Schularten angestiegen sind, stehen genügend Lehrer bereit. „Alle Klassen sind mit Lehrkräften, die eine Lehramtsbefähigung nachweisen, versorgt“, heißt es in einer Mitteilung von Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß.

Für 5121 Grundschüler hat gestern der Unterricht begonnen. Das sind 130 mehr als im vorigen Schuljahr. Davon sind 1305 Schulanfänger (plus 59). Die Zahl der Grundschulklassen wurde um sieben auf 239 erhöht.

90 Prozent der Grundschüler gehen in Klassen mit 25 oder weniger Schüler. An den Mittelschulen sieht es sogar noch etwas besser aus. Dort sind es 91,2 Prozent, die in Klassen bis zu 25 Schülern unterrichtet werden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

An einigen Schulen im Raum Mindelheim gibt es neue Rektoren

In den 52 Schulen im Unterallgäu und der Stadt Memmingen unterrichten 868 Lehrkräfte knapp 9700 Schüler. Der Schulamtsbezirk Unterallgäu mit Memmingen erhielt erheblich mehr Grundschullehrkräfte als Mittelschullehrer. Auch die Mobile Reserve, die einspringt, wenn ein Lehrer ausfällt, konnte im vorgeschriebenen Bereich gebildet werden, teilte Fuß weiter mit. Dafür stehen 27 Lehrer bereit. In den Mittelschulen sei die Unterrichtsversorgung sichergestellt. Lehrkräfte wurden hier als Nachrücker eingestellt. Auch wurden einige Grundschullehrer versetzt, um an Mittelschulen zu unterrichten. Die Mobile Reserve besteht aus 13 Lehrern.

Im Raum Mindelheim haben an einigen Schulen neue Rektorinnen und Rektoren ihre Arbeit aufgenommen.

Bad Wörishofen: Grundschule und Mittelschule: Bernd Petzenhauser. Der bisherige Rektor Günter Blasine trat in den Ruhestand.

Ettringen: Grund- und Mittelschule: Dolores Kowalski. Stellvertreterin ist Dr. Veronika Kainz. Rektorin Anna Neumayer trat in den Ruhestand.

Kammlach: Grundschule. Die Stelle ist noch nicht besetzt worden. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Die kommissarische Schulleiterin Gabriele Binder-Stoll wechselte nach Tussenhausen.

Kirchheim: David Ott. Rektor Bernd Petzenhauser wechselte nach Bad Wörishofen.

Mindelheim: Mittelschule. Simone Frischholz. Rektorin Ute Wolfram trat in den Ruhestand.

Tussenhausen: Grundschule. Gabriele Binder-Stoll. Die bisherige Rektorin Claudia Schmidt trat in den Ruhestand.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren