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28.05.2015

Das sind die Sportarten des Sommers

Wem die Slackline zwischen zwei Bäumen im Park zu langweilig ist, kann sich auch gerne an einem Balanceakt über eine Felsschlucht versuchen. Dazu sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein.
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Wem die Slackline zwischen zwei Bäumen im Park zu langweilig ist, kann sich auch gerne an einem Balanceakt über eine Felsschlucht versuchen. Dazu sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein.

Fußballspielen im Park und Schwimmen im Baggersee waren gestern. Klartext stellt euch vier Möglichkeiten vor, mit denen ihr eure Freizeit in den warmen Monaten verbringen könnt

Das Freibad und der Fußballplatz werden langsam langweilig? Dann hat K!ar.text genau das Richtige für euch. Denn es müssen nicht immer die gewohnten Sportarten sein, mit denen man seine Freizeit verbringt. Probiert doch mal etwas Neues aus! Wir stellen euch hier einige interessante Möglichkeiten vor, die warmen Tage draußen zu gestalten.

„Slackline“ Ob zwischen zwei Bäumen im Park oder ganz waghalsig über einer Felsschlucht gespannt: Die sogenannte Slackline begeistert immer mehr Hobbysportler. Das Band, das in der Regel rund einen Inch (2,5 Zentimeter) breit ist, kann vielfältig eingesetzt werden. Und man muss kein Profi sein, um damit Spaß zu haben. Zu Beginn sollte man die Slackline nicht zu hoch über dem Boden spannen, die ersten Versuche werden zwangsläufig auf dem Boden enden. Wie ein Seiltänzer balanciert man dann über das Band, was sich in der Praxis als schwierig erweisen kann. Kommt man erst einmal ins Wippen, liegt man als Anfänger schnell auf der Nase. Hat man sich an das wackelige Gefühl gewöhnt, macht man allerdings zügig Fortschritte, sagen Profis. Dann kann man sich auch an Tricks und größere Distanzen wagen. Wenn man den Nervenkitzel sucht, könnte man das Seil etwa zwischen zwei Berge spannen und hinüberlaufen. Oder man schindet im Park mit einem lässigen Salto Eindruck bei den vorbeilaufenden Menschen.

„Standup Paddling“ Mit einem Surfbrett ist man am Baggersee in der Regel recht aufgeschmissen. Wellen finden sich dort eher selten. Jetzt gibt es aber endlich eine Möglichkeit, das Brett auch in heimischen Gefilden zu verwenden: das „Stand up Paddling“. Wie der Name schon verrät, nutzt man ein Paddel, um sich auf dem Surfbrett stehend fortzubewegen. Ähnlich wie ein Gondoliere durch die Kanäle Venedigs kann man so durch Flüsse schippern, auf dem Baggersee Rennen veranstalten oder sich einfach von einem anstrengenden Tag in der Sonne erholen. Auch hier ist eine gute Balance gefragt. Wer auf Schnelligkeit fährt, braucht außerdem ganz schön viel Kraft. Fällt man doch mal vom Board, landet man immerhin weich im kühlen Nass.

Radpolo Weil die wenigsten Leute ein Pferd oder gar einen Elefanten ihr Eigen nennen dürfen, ist Polo bei uns bisher nur eine Randsportart. Das könnte sich bald ändern. Das Fahrradpolo ist auf dem Vormarsch. Die Regeln entsprechen den gewöhnlichen Polo-Regeln. Mit einem Schläger versucht man, den Ball ins Tor des Gegners zu befördern, nur eben auf einem Drahtesel statt auf einem echten Pferd. Auch Radball hat einen Einfluss auf den Sport. So darf man den Ball zum Beispiel mit den Rädern stoppen.

DiscGolf Während Golf tendenziell kein Sport ist, für den sich die Mehrheit der Jugendlichen begeistert, gibt es eine Abwandlung, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Beim Disc Golf treten die Teilnehmer mit einer Frisbee an und versuchen diese möglichst nah an den gekennzeichneten Punkt zu werfen. Bei offiziellen Wettbewerben ist das ein Fangkorb aus Metall, draußen kann es natürlich auch einfach ein Baum sein. Wer es schafft, die Ziele mit möglichst wenigen Würfen zu treffen, gewinnt das Spiel. Es gibt bereits seit einigen Jahren Vereine, die den Sport praktizieren und ganze Disc Golf-Kurse gestaltet haben. Es gibt sogar ganz in der Nähe einen Parcours, auf dem man die Sportart einmal ausprobieren kann. Im Luitpoldpark in Schwabmünchen kann man seit einigen Jahren eine Runde Golf mit der Frisbee spielen. Die Spielgeräte gibt es mittlerweile in fast jedem Sportgeschäft.

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