Jahreskonzert II

22.12.2016

Den Spagat geschafft

Viele Auszeichnungen gab es bei den Musikern: (von links) Markus Huber (Vorstand), Emilia Herbst (D 1), Hans Hörmann (viele Jahre Kassenprüfer) Lisa Wißmiller (D 1), Sandra Brüchle (D 1), Marina Egger (nach 14 Jahren Ende der aktiven Zeit in der Kapelle), Simone Leibrecht (D 1), Markus Faustmann (nach 29 Jahren Ende der aktiven Zeit in der Kapelle), Julia Gleich (Dirigentin), Stefan Huber (Vorstand), Sarah Moser (D 1), Andreas Schuster (ASM), Svenja Fröhlich (10 Jahre), Bernhard Heinzelmann (10 Jahre) und Florian Fröhlich (Vorstand).
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Viele Auszeichnungen gab es bei den Musikern: (von links) Markus Huber (Vorstand), Emilia Herbst (D 1), Hans Hörmann (viele Jahre Kassenprüfer) Lisa Wißmiller (D 1), Sandra Brüchle (D 1), Marina Egger (nach 14 Jahren Ende der aktiven Zeit in der Kapelle), Simone Leibrecht (D 1), Markus Faustmann (nach 29 Jahren Ende der aktiven Zeit in der Kapelle), Julia Gleich (Dirigentin), Stefan Huber (Vorstand), Sarah Moser (D 1), Andreas Schuster (ASM), Svenja Fröhlich (10 Jahre), Bernhard Heinzelmann (10 Jahre) und Florian Fröhlich (Vorstand).

Julia Gleich bringt mit der Musikkapelle Unteregg-Oberegg Anspruch und Unterhaltung zusammen

Was schwer ist, ist nicht immer gut und was gut ist, ist nicht immer schwer: In der Musik ist das wie im richtigen Leben. Bei einem Jahreskonzert den Spagat zu schaffen zwischen technisch anspruchsvollen Werken, um das Können der Kapelle zu zeigen, und unterhaltsamen Stücken, die vielleicht das Publikum eher hören will und die vermeintlich einfacher zu spielen sind, das ist nicht leicht. Julia Gleich, die Dirigentin der Musikkapelle Unteregg-Oberegg, hat die Aufgabe hervorragend gelöst.

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Konzertante Bravourstückchen mit hohen musikalischen Anforderungen bestimmten den ersten Teil des Jahreskonzerts im Adlersaal in Unteregg. Geprägt vom „Olympic Spirit“ ließ die Kapelle die „Adler aufsteigen“ und war beim „Karneval der Tiere“ dabei. Das „Ländliche Fest“ war einer der irdischen musikalischen Schauplätze und es ging sogar himmelwärts bei „Cloudius dem Wolkenmann“. Am Pult führte Julia Gleich die 27 Musikerinnen und 19 Musiker durch dieses Labyrinth von Tonart- und Tempiwechseln, nicht selten in einem einzigen Stück.

Ganz anders präsentierte sich der zweite Teil. Zwei beschwingte heitere Polkas – „Ein halbes Jahrhundert“ und „Egerländer Sterne“ –, die Arie der Königin der Nacht aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart mit einem fulminanten Tuba-Solo von Markus Huber, alpenländische Weihnachtslieder, die Filmmelodien aus Aladdin und eine sehr nachdenklich-schwermütige „Hymne an die Gefallenen“ erklangen.

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Ein wenig Wehmut kam auch auf, als zwei langjährige Mitglieder in den „musikalischen Ruhestand“ traten. Markus Faustmann hörte nach 29 Jahren auf, Marina Egger war 14 Jahre aktiv. Sie führte locker, leicht, charmant und informativ durch das Programm, unterrichtete das Publikum, ob die Sonne links oder rechts vom Unteregger Kirchturm untergeht und welche Brotzeitgewohnheiten Schlagzeugerin Elisabeth Mayer hat.

Für das Bestehen des D1- Kurses erhielten Lisa Wißmiller, Emilia Herbst, Simone Leibrecht, Sarah Moser und Sandra Brüchle die Urkunden aus der Hand des ASM-Bezirksvorsitzenden Andreas Schuster und der drei Vorsitzenden Stefan und Markus Huber sowie Florian Fröhlich. Für die zehnjährige Mitgliedschaft wurden Bernhard Heinzelmann und Svenja Fröhlich geehrt. Hans Hörmann erhielt einen Geschenkkorb für sein fast 20-jähriges Wirken im Verein. (hak)

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