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Bauarbeiten

06.06.2018

Der Ausbau des Bahnhofplatzes in Buchloe hat begonnen

Der Bahnhofsplatz in Buchloe wird ausgebaut.
Bild: Hehl

Erhebliche Einschränkungen für Pendler und andere Verkehrsteilnehmer bis in den Herbst hinein sind zu erwarten.

Pendler müssen im Wertachtal mit weiteren Einschränkungen neben den Zugausfällen für die Zeit der Elektrifizierung rechnen. Dort, wo bislang Autos kreuz und quer parkten, geht derzeit nichts mehr: Der Bahnhofsplatz in Buchloe wird ausgebaut. Bagger, Raupen und Bauarbeiter haben das Regiment übernommen – und daran soll sich bis in den Herbst hinein nichts ändern. Solange nämlich dauern laut Stadtbauamt die Arbeiten.

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Nach deren Abschluss wird die gesamte Fläche autofrei sein. Dank neuer Wasserspiele soll der Platz vor allem für Fußgänger und Kinder dann eine besondere Aufenthaltsqualität erhalten.

Wie mehrfach berichtet, hatte sich die Baumaßnahme um über ein Jahr verzögert, weil voriges Jahr für den Ausbau des Platzes lediglich ein einziges Angebot eingegangen war. Doch das war der Stadt mit 2,3 Millionen Euro deutlich zu teuer. Die Folge: Die Ausschreibung wurde zurückgezogen; im Herbst 2017 unternahm das Bauamt einen neuen Versuch. Und siehe da: Die neu ermittelten Kosten lagen bei rund 1,7 Millionen Euro. Aus dem Topf der Städtebauförderung erhält die Stadt gut 1,1 Millionen Euro als Zuschuss. Planer des neuen Platzes ist der Kaufbeurer Architekt Wendelin Burkhardt. Er stellt sich vor, dass auf der Fläche zwischen Bahnhof, Volkshochschule und Bahnhofstraße neben einer einheitlichen Oberfläche aus Granitsteinen auch Wasserspiele eingebaut werden. Deren Aussehen und Technik war im Stadtrat nicht ganz unumstritten. Bei mehreren Ortsterminen konnte Burkhardt das Gremium jedoch beruhigen. Selbst bei Starkregenfällen sei die Anlage mit ihren schmalen, aber langen Wasserrinnen in der Lage, die Niederschläge aufzunehmen. Das Pflaster selbst wird von einer Baufirma aus der Nähe von Ravensburg verlegt. Der Granit kommt aus Spanien. Die einzelnen Steine werden unterschiedlich groß geschnitten und miteinander verzahnt auf einem Bett aus Sand und Kies verlegt. Dies ergibt nach Ansicht des Architekten eine schöne, plane Oberfläche. Weil sich die Arbeiten über den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein ziehen, müssen Bahnreisende, Büchereibesucher oder Kursteilnehmer der Volkshochschule mit Einschränkungen rechnen. Dies gilt auch für Autofahrer. Sie können die Straße Am Ladehof nur noch über die Neue Mitte erreichen. Anlieger kommen weiterhin von Norden aus über die Neue Mitte beziehungsweise über die Mindelheimer Straße zu ihren Grundstücken. Zudem wurden wegen der Baustelle die Bushaltestellen weiter in Richtung Norden verlegt.

Deshalb fällt in diesem Bereich ein Teil der vorhandenen Parkplätze weg. Als Ersatz für diese Stellplätze wurden an der Karwendelstraße (westlich der Bahngleise) rund 100 neue Parkplätze ausgewiesen.

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