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Bad Wörishofen

11.12.2019

Der Denkmalplatz wird zum Märchenwald

Mit eigens angefertigten Hütten und einer Menge Rindenmulch wird aus dem Denkmalplatz im Herzen der Fußgängerzone ein vorweihnachtlicher Märchenwald. Siegfried Unsin (rechts) hofft auf viele Besucher.
Bild: Franz Issing

Siegfried Unsin schafft mit Hilfe des Zimmerermeisters Benjamin Steinle eine vorweihnachtliche Attraktion. Das hat auch Auswirkungen auf den Wochenmarkt.

Einmal Hänsel und Gretel spielen und der bösen Hexe Paroli bieten. Auf dem Denkmalplatz von Bad Wörishofen haben Kinder dazu ab Samstag, 14. Dezember, reichlich Gelegenheit. Bis zum 6. Januar steht dort erstmals ein „Weihnachts-Märchen-Winterwald“, in den sich natürlich auch Erwachsene verirren dürfen.

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Goldschmiedemeister Siegfried Unsin ist gerade dabei, zu Füßen von Pfarrer Kneipp vier Hexenhäuschen und eine Schäfchenhütte zu errichten. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes gehen ihm dabei zur Hand, befüllen einen Teil des Platzes mit Rindenmulch und pflanzen auf Baumwurzeln kleine Tannen. An einer Futterkrippe grasen auch Rehe aus Bronze. Während die Kleinen in den Häuschen ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen können, ist für deren Eltern im großen Hexenhaus Entspannung bei festlichen Klängen angesagt.

Der Kunsthandwerker hat 5000 Euro in sein Projekt investiert

In sein neuestes Projekt „Märchen-Winterwald“ hat der Wiedergeltinger Kunsthandwerker 5000 Euro investiert und die Summe aus eigener Tasche bezahlt. „In Wörishofen darf ich alles bauen, wenn ich auch das Geld dafür mitbringe“, scherzt er und verrät, dass er auch 700 Stunden seiner Freizeit geopfert hat um seine „märchenhafte Idee“ in die Tat umzusetzen, was ohne Unterstützung durch den Wiedergeltinger Zimmerermeister Benjamin Steinle nicht möglich gewesen sei.

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Unsin hofft nun, dass sein Weihnachtsgeschenk an die Stadt dem Kur-und Tourismusbetrieb, wie auch den Hoteliers und Einzelhändlern gefällt und alle Mitwirkenden ein paar Euro dafür springen lassen. Mit seiner Aktion will der Goldschmied Bad Wörishofen als Weihnachtsstadt bekannter machen. In der Hinterhand hat er noch ein kleines Geheimnis, das am Samstag, 14. Dezember, um 11 Uhr bei der Eröffnung des „Weihnachts-Waldes“ gelüftet wird.

Und was passiert mit dem Wochenmarkt, der nach dem Brand des Parkhauses Kurpromenade gerade erst auf den Denkmalplatz umziehen musste? Die Stände weichen laut Ordnungsamt auf noch verbleibende freie Flächen um den winterlichen Märchenwald oder auf die Kneipp- beziehungsweise Ludwig-Geromiller-Straße aus, also entlang der Fußgängerzone.

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