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Trauerfeier

23.11.2019

Der Landrat verteidigt die Verkehrssperre

Der Landkreis erfülle den letzten Wunsch von Altlandrat Hermann Haisch

Nachdem sich die Werbegemeinschaft Mindelheim schriftlich bei der Stadt gegen die Einschränkungen für den Autoverkehr am heutigen Samstagvormittag gewehrt hatte, schaltete sich nun Landrat Hans-Joachim Weirather ein. Bürgermeister Stephan Winter hatte ihm die Kritik der Geschäftsleute zukommen lassen.

Weirather schreibt in seiner Antwort, er könne die „kritische Haltung dazu nicht nachvollziehen, zumal die öffentliche Zugänglichkeit der Maximilianstraße zu jeder Zeit möglich sein wird.“ Die einzige Einschränkung bestehe darin, dass die Autos für einen gewissen Zeitraum nicht vor die Geschäfte fahren können. In einer Mitteilung des Landratsamtes hatte es zuvor allerdings geheißen, die Mindelheimer Altstadt sei von 8.30 Uhr bis gegen Mittag für den Verkehr gesperrt.

Weirather erklärt weiter, der Landkreis erfülle „mit dem Trauerzug den letzten Wunsch unseres geschätzten Altlandrats, der 28 Jahre an der Spitze des Landkreises stand und nicht nur viel für das Unterallgäu, sondern auch für die Stadt Mindelheim getan hat.“

Weil viele Besucher erwartet werden, „haben wir uns für diese Straßensperrung entschieden.“ Die Durchführung eines Trauerzuges sei ohne eine solche auch schlichtweg nicht möglich. Weirather lobte Bürgermeister Stephan Winter dafür, dass er den Landkreis bei der Vorbereitung der Veranstaltung unterstützt.

Der Landrat sieht auch positive Seiten darin, dass womöglich viele Menschen am heutigen Samstag nach Mindelheim kommen, die dort schon lange nicht mehr waren. Beim Weg durch die Innenstadt werde der eine oder andere auswärtige Besucher, der vielleicht schon länger nicht mehr in Mindelheim war, erstaunt sein, in welch positive Richtung sich Mindelheim entwickelt habe und welch attraktive Geschäfte es hier gebe.

„Sehen Sie diese Veranstaltung doch auch als Werbung für Ihre Einkaufsstadt!“, so Hans-Joachim Weirather in seiner Pressemitteilung. (mz)

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