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Konzert

16.04.2019

Der Musiker-Nachwuchs haut kräftig auf die Pauke

Was für eine tolle Premiere: Das Projekt „BJBO-Joungstars“ des ASM zeigte schon bei seiner Premiere im Kursaal, welch enormes Potenzial in den jungen Musikerinnen und Musikern steckt.
Bild: Maria Schmid

Die „BJBO-Joungstars“ zeigen bei ihrer Premiere, welches Potenzial in ihnen steckt

Sie sind der Stolz des Allgäu Schwäbischen Musikbundes im Bezirk 10 Mindelheim - die Jugendlichen. So hatten sich aus 16 Vereinen 37 junge Musikanten freiwillig dazu bereit erklärt, bei dem Projekt „BJBO Youngstars“ mitzumachen.

Viele kannten sich nicht, schafften es aber, gemeinsam ein tolles Galakonzert auf die Beine zu stellen, das sich wahrlich hören lassen konnte. Die Gäste im Kursaal waren begeistert. Eine geglückte Premiere war es nicht nur für sie, sondern auch für die Projektleiterin Steffi Frey aus Dirlewang, die sich im vergangenen Jahr auf Anfrage von Bezirkspräsident Andreas Schuster sofort bereit erklärte das Projekt zu leiten.

Premiere auch für den Dirigenten Stefan Reggel. Der Musikpädagoge und Solo-Klarinettist, der seit dem Frühjahr 2015 den Taktstock bei der Stadtkapelle Buchloe schwingt, nahm die Aufgabe sehr gerne an, die Youngstars zu leiten. Dass es nicht nur ihm, sondern vor allem den Jugendlichen im Alter von elf bis 15 Jahren so richtig Spaß machte, das zeigte sich besonders bei dem Stück „Concerto for Faculty and Band“ von James D. Ployhar. Hier waren die vier jugendlichen Schlagzeuger sehr gefragt.

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Klang es beim angeklungenen Walzer perfekt, gab es im weiteren Stück die Schwierigkeiten mit den Becken. Der Erste versuchte sich, den genauen Punkt zu treffen. Stefan Reggel regte sich auf und rief: „Zu früh“. Der Zweite machte den Versuch und der Schreckensruf erklang: „Zu spät!“ Der Dritte wirbelte die Becken durcheinander. Schließlich war es der vierte Schlagzeuger, der richtig traf.

Welch ein Aufatmen. Doch beim Amboss-Schlagen ging es vom gleichklingenden Rhythmus über in ein Chaos, alle jungen Musikerinnen und Musiker spielten heillos durcheinander. Das konnte Euphonist Thomas Huber nicht mit anhören. Er sprang neben den Dirigenten, schubste ihn beiseite und das Stück endete schließlich harmonisch.

Stefan Beggel und das Publikum hatten ihre helle Freude daran. Doch die jungen Musikanten konnten noch viel mehr.

Harmonisch und sehr gut anzuhören waren nicht nur der „Celtic Crest“, das japanische Kinderlied „Zui Zui“, Film-Märsche von John Williams, der Bozener Bergsteiger Marsch und auch „Pepe“. Nach dem „Summernight Rock“ wurde bestätigt, die Musikanten folgten dem Dirigenten bei „I will follow him“.

Die Moderatoren aus dem Kreis der Jugendlichen erzählten gekonnt ihre Geschichten zu den aufgeführten Werken, teilweise in Reimform: „Ein Dirigent, das ist der Mann, der vorne steht und alles kann…“ Natürlich durften sie ohne Zugaben nicht von der Bühne. Andreas Schuster sagte Dankeschön, allen, die dieses Konzert möglich machten. Er kündigte an, dass im kommenden Jahr an dieser Stelle das Märchen-Musical „Freude“ von Kurt Gäble aufgeführt wird. Mitmachen könnten noch zwei Kinder- bzw. Jugendchöre.

www.freude-musical.de

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