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Konzert

05.01.2019

Der Nachwuchs läuft zur Höchstform auf

Sie haben den Besuchern in Kirchheim ordentlich den Marsch geblasen: Die jungen Leute der EHKOH Youngstars überzeugten beim Jahreskonzert mit Spielfreude und viel Talent.
Bild: Schmid

Jungmusiker aus fünf Kapellen überzeugen als „EHKOH Youngstars“ in Kirchheim

„Fünf vereint im Spiel“, hieß es im Adlersaal in Kirchheim. Hier gaben die Musiker der Jugendkapelle „EHKOH Youngstars“ ihr Jahreskonzert und das in großer Harmonie. Und wieso fünf? Nun, das sind Jugendliche aus den fünf Musikvereinen Eppishausen, Hasberg, Kirchheim, Oberneufnach und Haselbach, die zur Höchstform aufliefen und alle Schwierigkeiten überwanden. Sie banden einen „Strauß für Dich…“ mit dem Charme des Wiener Walzers, perfekt für musikalische Blasmusikanfänger von Thomas Berghoff zusammengestellt. Unter der Gesamtleitung von Dirigentin Melanie Schmid haben sie in den vergangenen Jahren schon so viel gelernt, dass sie mit ihr eine vielversprechende Safari-Reise in die „Kalahari“-Wüste unternehmen konnten.

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Da Melanie Schmid wegen ihres Schuldienstes an den Chiemsee beordert wurde, kann sie nicht immer bei den Proben vor Ort sein. Die Vorsitzenden und Dirigenten der teilnehmenden Musikvereine springen da gerne ein. Beim Konzert nahmen sie auch immer wieder einmal den Taktstock in die Hand und dirigierten einzelne Werke. Tubistin Karina Fischer hatte die Moderation übernommen und meinte, dass bei den Proben die Dirigenten ganz fest an sie alle – zurzeit sind 34 Jugendliche in der Kapelle – geglaubt haben, wenn auch hin und wieder kleine Zweifel aufgekommen seien. So dirigierte das Stück „Don’t stop believin“ Andy Miller, der Vorsitzende der Musikkapelle aus Haselbach. Franz Huber, Dirigent vom Musikverein Oberneufnach, kam mit einem ganz besonderen Instrument auf die Bühne, der Helikon-Tuba. So geleitet zu werden, das machte den Jugendlichen viel Spaß. Das zeigte sich auch bei der „Emoji-Polka“ von Alexander Pfluger, sind doch die bunten Smilies aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dirigiert hat das Stück Maximilian Raith, der hier das erste Mal als Dirigent auftrat.

Später hieß es noch: „Auf in den Kampf, Torero!“, das als „March oft the Toreadors“ mit Markus Heinzelmann, dem Vorsitzenden der Blaskapelle Lyra Eppishausen, flott in den Adlersaal hinein klang.

Klar, dass alle nicht nur „Ein Herz für Böhmen“ hatten, sondern sich auch wünschten, endlich eine winterlich-weiße Landschaft genießen zu können. Doch der gemeinsam vorgetragene Wunsch „Let it Snow“ ging an diesem Familien-Konzertnachmittag noch nicht in Erfüllung. Dafür aber gab es ein großes Kuchenbüfett der Kirchheimer Schlossfunken und für alle reichlich Applaus.

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