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Eppishausen

25.03.2018

Der SC Eppishausen hat große Pläne

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4 Bilder
So könnte das Vereinsheim des Eppishausener Sportvereins aussehen. Die Pläne stammen wie diese Grafik vom heimischen Bauunternehmen Alois Schuster.
Bild: Alois Schuster

Der Sportverein stellt den Mitgliedern den aktuellen Stand für das neue Vereinsheim vor.

Beim SC Eppishausen gibt es einiges zu tun – und zwar nicht nur in sportlicher Hinsicht. Der Sportverein will ein neues Vereinsheim bauen. Die Pläne präsentierte Vorsitzender Jürgen Gumpinger in der jüngsten Mitgliederversammlung. Die aktuellen Räumlichkeiten seien nicht mehr alltagstauglich und zumutbar. Dass sich etwas verändern muss, war für den Vorstand und den Großteil der Mitglieder schon länger klar. Inzwischen sind die Planungen für eine Sportstätte am Hauptspielfeld im Vereinsvorstand weit fortgeschritten.

Geplant ist ein zweigeschossiger Bau, in dessen Untergeschoss Sozialräume wie Umkleide, Schiedsrichterkabine, Ball- und Trikotraum, Toiletten und Technik untergebracht werden. Im Erdgeschoss ist die Sportgaststätte mit Küche, Abstellraum, Toiletten und einem Büro geplant. Abgerundet wird der Neubau mit einer Tribüne und einer Unterstellmöglichkeit zum Spielfeld hin. Über die Art und Weise, wie gebaut werden soll, herrscht Einigkeit. Zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen und Gemeinde seien schon abgehalten worden, final geht es nun darum, die Finanzierung auf sichere Beine zu stellen, so Gumpinger. Zuvor hatte der Vorsitzende auf das Jahr 2017 zurückgeblickt. Neben neun Vorstandssitzungen, mehreren Jugendsitzungen, Terminen mit der Gemeinde und Jubilaren des Vereins, standen auch mehrere Arbeitseinsätze am Sportgelände an. Gumpinger berichtete von einem Zuwachs von 320 auf 338 Mitglieder.

Jugendtrainer gesucht

Jugendleiter Christian Hatzelmann berichtete von zwei Jugendspielgruppentagungen, einem Zeltlager, dem Besuch des DFB-Mobils, einer dreitägigen Fahrt ins Trainingslager nach Dinkelscherben sowie einem Jugendturnier mit 19 Mannschaften. In der vergangenen Saison stellte der SC Eppishausen fünf Jugendtrainer, hier bat Jugendleiter Christian Hatzelmann um Unterstützung. Ohne Trainer sei kein Jugendfußball möglich. Als besonders Highlight sprach Hatzelmann die Gründung der ersten Mädchenmannschaft in der Vereinsgeschichte an. Die Resonanz beim Schnuppertraining war derartig groß, dass man keine Alternative mehr hatte, sagte er. Trainiert wird das Team seither von Nadine Portner.

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Der Abteilungsleiter Fußball, Alfred Schomanek, erläuterte seine Sparte. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaften schlossen ihre Saison mit gesicherten Mittelfeldplätzen ab. Aktuell stehen die Damen auf dem fünften Tabellenplatz mit Kontakt zur Spitze, hier rechne man sich noch was aus, so Schomanek. Bei der zweiten Herrenmannschaft könnte Historisches geschafft werden: Die Reserve steht derzeit an der Tabellenspitze und könnte nach mehr als 30 Jahren wieder Meister werden. Ganz anders sieht es bei der ersten Herrenmannschaft aus: Nach tollem Saisonstart und der Tabellenspitze nach drei Spieltagen ist nun die rote Laterne in Eppishausen angekommen. Es gelte, alle Kräfte zu bündeln und gemeinsam aus der misslichen Situation zu kommen. Er bedankte sich bei den Trainern Markus Nägele (Herren) und Helmut Zimmermann (Damen).

Vorsitzender im Amt bestätigt

Abteilungsleiter Radsport, Manfred Schuster, trug die Aktivitäten des vergangenen Jahres vor. Besonders lobte er den Einsatz bei der gelungenen Einweihung des Radeweges zwischen Mörgen und Salgen.

Ein positives Kassenergebnis präsentierte Jürgen Gumpinger. Anschließend wurde gewählt. Beim Posten des Vorsitzenden geht es mit Kontinuität weiter: Jürgen Gumpinger wurde einstimmig wiedergewählt. Nicht mehr zur Wahl stellte sich der Abteilungsleiter Tennis, Michael Kerler, sein Nachfolger wird Manuel Kerler. Jürgen Gumpinger freute sich dann, viele Mitglieder ehren zu können. (mz)

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