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Elektrifizierung

09.11.2013

Die Bahn tritt in den Dialog

Entlang der Strecke finden Gespräche mit Politik und Verbänden statt

Stetten Die Bahn startet den Dialog mit den Anrainern der Strecke München – Lindau. Erstmals versammelten sich die Mitglieder des Regionalen Dialogforums Planungsabschnitt drei Stetten-Buxheim. Die Bürgermeister von Buxheim, Sontheim, Ungerhausen, Westerheim und Stetten waren ebenso wie regionale Abgeordnete des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter der IHK, des Bauernverbandes, Naturschutz- und Verkehrsverbänden und des bayerischen Verkehrsministeriums eingeladen, um zusammen mit den Vertretern der Bahn über die weiteren Schritte zu beraten. Das teilte die Bahn mit. Für die Öffentlichkeit war die Veranstaltung nicht zugänglich.

Fünf regionale Dialogforen parallel zu den Projektabschnitten nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Neben Stetten-Buxheim, sind dies Geltendorf-Buchloe, Buchloe-Stetten, Tannheim-Wangen sowie Hergatz-Lindau. In Mindelheim trifft sich die Gruppe am 19. November nicht öffentlich im Forum. Die Bahn will im Nachhinein regelmäßig über den Stand der Planungen zum Streckenausbau berichten.

„Wir sind noch in einer sehr frühen Projektphase. So sind beispielsweise die Planungen für einzelne Schallschutzmaßnahmen erst im Entstehen, sie müssen zudem aktuellen Gesetzesänderungen angepasst werden. Gleichwohl kennen wir die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und wollen die Dialogforen auch offenhalten für lokale Bürgerinitiativen“, so Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern.

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Die Bahn will die Anlieger frühzeitig in den Planungsprozess einbinden und aus den Foren auch Anregungen für die Planungen mitnehmen. Auf der Homepage www.abs48.com sollen auch alle Protokolle der Foren veröffentlicht werden.

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für den bogenschnellen Betrieb. Geplant ist die Einrichtung eines Zwei-Stunden-Takts im Fernverkehr.

Durch den Einsatz von modernen, elektrischen Zügen mit Neigetechnik sollen sich die Reisezeiten für die Bahnkunden zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten beziehungsweise zwischen München und Zürich auf drei Stunden und fünfzehn Minuten verkürzen. (mz)

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