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Vorlesewettbewerb

12.07.2016

Die Beste kommt aus Pfaffenhausen

Elf Schüler traten zum Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs an. Das Bild zeigt von links Emily Schultheiß, Gewinnerin Pia Gropper, Marie-Claire Herrmann, Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß, Lea Wondrak, Organisator Markus Rehle vom BLLV, Sebastian Miller, Alina Höld, Jonas Böck, Paul Lewe, Judith Sliwockyi (vorn), Rosalie Baur und Emily Gritzfeld.
Bild: baus

Hervorragend vorlesen konnten alle elf Schüler, die es in den Kreisentscheid geschafft hatten. Doch an der Mindelheimer Grundschule überzeugte eine Zehnjährige besonders.

Die Spannung war fast greifbar in der Pausenhalle der Mindelheimer Grundschule: Acht Mädchen und drei Buben saßen dort in der ersten Reihe – Eltern und Lehrer in ihrem Rücken – und warteten auf ihren Auftritt beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs der Grundschulen. Zwar fehlte es nicht an aufmunternden Worten – Rektor Rudolf Ruf, Dritter Bürgermeister Roland Ahne und Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß wünschten viel Glück und betonten, dass sie alle die Nummer Eins ihrer Schulen seien – aber gegen die Nervosität richteten sie damit wohl nicht allzu viel aus.

Manche zeigten schon fast schauspielerisches Talent

Die legte sich erst merklich, als die Schüler einer nach dem anderen endlich vor dem Mikrofon saßen und loslegen durften: Jeweils zweieinhalb Minuten lasen die Schulsieger einen Abschnitt aus einem Buch ihrer Wahl. Dabei zeigten sie teils fast schon schauspielerisches Talent, wenn sie verschiedene Personen auch mit unterschiedlichen Stimmen sprachen.

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Die Jury, bestehend aus Elisabeth Fuß, Roland Ahne, Hermann Schneider von der Sparkasse, seiner Tochter und Vorjahressiegerin Lea, Dagmar Schwabe von Bücher Thurn und Sandra Baumberger von der Mindelheimer Zeitung, konnte jedoch nicht einfach nur entspannt zuhören. Schließlich sollte sie bewerten, wie schwer der selbst gewählte Text war und außerdem Punkte für die Lesetechnik und die Textgestaltung vergeben – eine schwierige Aufgabe, weil einfach alle elf hervorragend vorlasen.

Das änderte sich auch nicht im zweiten Teil des Wettbewerbs, in dem die Schüler zwei Minuten lang aus dem Buch „Lola Löwenherz“ von Isabel Abedi vorlesen und dabei Schwierigkeiten wie den Namen „Penelope“ und „Cirque du Soleil“ bewältigen mussten.

Die Abstände waren hauchdünn

Während sich die Teilnehmer anschließend bei einem Theaterstück der Grundschüler etwas entspannen konnten, wurde in einem Nebenzimmer genau gerechnet: Welcher Schüler hat die meisten Punkte? Die Abstände waren hauchdünn, aber eine hatte am Ende eben doch die Nase vorn: Pia Gropper aus Pfaffenhausen. Die Zehnjährige mag es, beim Lesen in eine ganz andere Welt einzutauchen und alles um sich herum zu vergessen. Für den Wettbewerb hat sie eine Stelle aus „Fünf Hunde im Gepäck“ von Eva Ibbotson ausgesucht. Kein Wunder, schließlich bezeichnet sie sich selbst als „totalen Hundefan“ und freut sich schon darauf, in vier Wochen einen eigenen zu bekommen.

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