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Tourismus

28.02.2018

Die Kapitänin geht von Bord

Christiane-Maria Rapp.
Bild: Klofat

Christiane-Maria Rapp hat die Kneipp’schen Stiftungen Bad Wörishofen 20 Jahre lang geprägt.

Die Kneipp’schen Stiftungen erleben einen Umbruch. Die letzten Mallersdorfer Schwestern haben jüngst ihren Dienst im Kneippianum aus Altersgründen beendet. Der Orden wirkte dort 120 Jahre lang. Die stellvertretende Geschäftsführerin hat das Haus vor Kurzem ebenfalls verlassen. Nun wurde bekannt, dass auch Gesamtleiterin Christiane-Maria Rapp geht. Rapp bestätigte dies gestern gegenüber unserer Zeitung. Sie habe schon vor längerer Zeit gekündigt und verlasse die Kneipp’schen Stiftungen zum 31. Mai.

Nach „20 Jahren Umbau und Umstrukturierung“ werde es Zeit für etwas Neues, sagte Rapp unserer Zeitung. Rapp hat den noch von Pfarrer Kneipp selbst gegründeten Häusern ein modernes Profil verpasst. Unter Rapps Führung wichen dabei auch das Schwesternheim und das Hallenbad am Kneippianum einer großen Parkgarage. Am Sebastianeum steht nun an der Stelle des alten Raphaelbaus ein modernes neues Gebäude.

Nach dem Ende ihrer Arbeit bei den Kneipp’schen Stiftungen werde sie zunächst aber eine Pause einlegen. Wo dann ihre neue Aufgabe liegt, wollte Rapp nicht verraten. Sie werde aber mit ihrer Familie in Bad Wörishofen wohnen bleiben.

Am meisten beeindruckt habe sie an ihrer Tätigkeit die „Transformation von Fachkliniken zu hochwertigen Kneipp-Dienstleistern“, wie die Noch-Chefin sagt. Zahlen werde sie nicht nennen, so Rapp. Aber die Häuser hätten „eine super Belegung“.

Zu den Kneipp’schen Stiftungen gehören Sebastianeum, Kneippianum und das Familien-und-Kind-Haus. Man habe trotz des Parkhauses noch 15 weitere Parkplätze bauen müssen, sagt Rapp zur Entwicklung der Stiftungen.

Wie die Nachfolgeregelung aussieht, sagte Rapp gestern nicht. Das werde der Orden beizeiten bekannt geben. „Der Orden konnte sich in Ruhe um einen Nachfolger kümmern“, sagt sie zum Ablauf. Die Kneippschen Stiftungen sind eine Einrichtung der Barmherzigen Brüder.

Auch hier gibt es Neuigkeiten. Frater Benedikt Hau ist von seinen Mitbrüdern beim 51. Provinzkapitel erneut zum Provinzial der Barmherzigen Brüder in Bayern gewählt worden.

Ihn unterstützen die vier Provinzräte Seraphim Schorer, Emerich Steigerwald, Bernhard Binder und Thomas Väth. (m.he)

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