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Fasching III

16.01.2018

Die Liebe führt bei der Ettrinarria das Regiment

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2 Bilder
Prinzessin Mareike I. (Schmidt) und Prinz Robert I. (Riederer).

Der 66. Krönungsball wird zu einer Zeitreise in die Zukunft. Den Zuschauern bleibt da fast die Luft weg

Der Ettringer Fasching ist genial; das ist nichts Neues. Seit diesem Jahr und der 66. Ausgabe aber ist er auch multimedial. Der Krönungsball begann mit großem Breitwandkino à la Hollywood. Gezeigt wurde ein spannendes Autorennen – nein, nicht in Monte Carlo, sondern in den Straßenschluchten Ettringens.

Da ging’s drunter und drüber, und Tricks und Schliche waren mit im Spiel. Gefahren wurde nicht mit Formel-1-Boliden, sondern mit den kultigen dreirädrigen italienischen Apes. Angetreten waren zwei Prinzenpaare nach dem Motto: Nur eines kann gewinnen.

Und dieses Prinzenpaar rollte dann auch leibhaftig auf dem Siegerfahrzeug in die ausverkaufte Turnhalle, wo es am Stockerl kein geringerer als der österreichische Champion Niki Lauda – verkörpert durch Ettrinarria Präsident Jürgen Reiber – empfing. Damit war geklärt, „wer der große Sieger“ wird, so der Untertitel des diesjährigen Faschingsmottos: das neue Prinzenpaar „Mareike I. (Schmidt) im Steuerrecht kennt sie sich aus und fühlt sich in Ettringen ganz zu Haus“ und „Robert I. (Riederer) fuhr gern Prinzenpaare umher, sein Herz schlägt für die Feuerwehr“.

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Mit ihrem gekrönten Gewinner-Paar zeigte sich die „Ettrinarria im Racing-Fieber“. Dabei war das Glück der Regentschaft fast ein wenig überraschend für die beiden gekommen: „Selber einmal Prinz zu sein“, bekannte Robert der erste in seiner Antrittsrede, „das fiele mir im Traum nicht ein. Mareike wollte schon gerne Prinzessin sein. Und schweren Herzens ließ ich mich drauf ein. Was man nicht alles aus Liebe tut ...“

Dabei verschlug es ihm schier die Sprache, was die Prinzessin ganz besonders erheiterte – und das Publikum ebenso. Doch damit nicht genug. Zuvor hatten bereits die Minis mit ihrem Prinzenpaar „Annalena I. (Fendt) von Glitzerstern und singt recht gern“ und „Samuel I. (Refli) von turnt recht gut und hat Musik im Blut“ für Highlights gesorgt.

Beim Twist hatte der junge Mann mit seiner Prinzessin eine heiße Sohle derart gekonnt aufs Parkett gelegt, dass die Zuschauer die Luft anhielten. Erst ein Jahr war sie bei der Minigarde, als die erste Wahl von Samuel I. auf sie fiel und er sie zu seiner Prinzessin kürte.

Durchs Programm führten bei den Minis Hofmarschall Bastian Birk und bei der großen Garde Mathias Böck. Aber nicht nur Zusehen war angesagt. Für die Fans der Ettrinarria gab es reichlich Gelegenheit, sich zu den Rhythmen der Band „Four to Five“ selbst auf der Tanzfläche auszutoben.

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Bilder vom Krönungsball unter

mindelheimer-zeitung.de/bilder

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