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Finanzen

22.06.2017

Die Steuern sprudeln weiter

Über viel Geld kann sich Mindelheims Kämmerer Wolfgang Heimpel freuen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Das Jahr 2016 ist für Mindelheim noch besser gelaufen als erwartet.

Das vergangene Jahr lief für die Stadt Mindelheim finanziell spürbar besser als ohnehin schon kalkuliert. Kämmerer Wolfgang Heimpel legte dem Stadtrat nun die Jahresrechnungen vor, die im Verwaltungshaushalt ein Plus von knapp 2,7 Millionen Euro ausweisen. Ursprünglich war geplant, 1,67 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt zuzuführen. Nun sind daraus 4,35 Millionen Euro geworden.

Die Kasse wurde gleich aus mehreren Quellen gespeist. Der steuerliche Querverbund erbrachte 926 000 Euro an Mehreinnahmen. Die Gewerbesteuer fiel um 478 000 Euro höher aus als geschätzt. Die Kindergartenzuweisungen fielen um 159 000 Euro höher aus und die Grunderwerbssteuer erbrachte ein Plus von 91 000 Euro. Der Energieversorger VWEW überwies 364 000 Euro mehr als erwartet. Hinzu kommen noch 108 000 Euro, die sich die Stadt bei der Orts- und Regionalplanung gespart hat und 105 000 Euro, die bei Strom und Heizung weniger ausgegeben werden mussten.

Weil aber auch einige Einnahmen nicht wie erwartet geflossen sind, fällt das Gesamtergebnis nur unwesentlich besser aus. Mit diesen Geldern kann der Kämmerer aber noch rechnen. So stehen 1,177 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln aus, ein Zuschuss über 328 000 Euro für das Feuerwehrhaus, ein Zuschuss in Höhe von 292 000 Euro für das Krippenmuseum, 231 000 Euro für die Breitbandversorgung und 295 000 Euro Kanalherstellungsbeiträge fürs Eichet. Noch nicht abgerechnet ist ein Zuschuss über 200 000 Euro, den die Stadt für die Bahnüberführung an der Bad Wörishofer Straße zu bekommen hat. Die Bauarbeiten sind 2012 beendet worden.

Das Rücklagenpolster der Stadt liegt bei 6,53 Millionen Euro. Der Kämmerer erwartet für Ende November einen Schuldenstand von 9,716 Millionen Euro. Das wäre der niedrigste Wert seit vielen Jahren.

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