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15.07.2010

Dorfentwicklung kommt voran

Die Mitglieder des Arbeitskreises Dorfleben, Ruth Fröhlich, Markus Hofmann und Ursel Rauscher sowie Planer Wilhelm Daurer (v. li.) gratulierten den Jugendlichen, die ihre Ideen eingebracht hatten. Das Bild zeigt: Monika Rauscher und Miriam Strohmeyr (hinten Mitte), Carina und Melissa Sirch, Sandra und Verena Unglert sowie Dietmar, Anika und Maike Fröhlich. Es fehlt Adrian Winkler. Foto: Richard Linzing
Bild: Richard Linzing

Stetten Bei einem großen Aktionstag haben die Arbeitskreise der Dorfentwicklung von Stetten und Erisried die Projekte präsentiert, die sie in den vergangenen Monaten entwickelt haben. Konkret ging es um Vorschläge zur Verbesserung des Ortsbildes, um Projekte rund um Natur und Erholung, den Entwurf einer Freizeitanlage und um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in den beiden Orten.

So haben sich die Mitglieder der jeweiligen Arbeitskreise zum Beispiel darüber Gedanken gemacht, wie der Kirchplatz von Erisried ansprechender gestaltet werden könnte. In Stetten soll eine Lösung für die beengte Situation in der Bergstraße gefunden werden. Für die Freizeitanlage, die als Treffpunkt für die Bewohner beider Orte geplant ist, konnten die Jugendlichen bereits in den Wochen zuvor ihre Ideen einreichen (wir berichteten), die am Aktionstag prämiert wurden. Aus den Vorschlägen werde nun ein Plan erarbeitet, der dann möglicherweise am südlichen Ortsrand von Stetten realisiert wird, erklärte Planer Wilhelm Daurer.

In Sachen "Dorfleben" sind die Arbeitskreise bereits mit gutem Beispiel vorangegangen: Für ihren Aktionstag haben sie den Biergarten des Gasthauses Sonne wiederbelebt, unter dessen Kastanien sich schon seit mehreren Jahren keine Gäste mehr niedergelassen haben. Ginge es nach Daurer, sollte der Biergartenbetrieb dort künftig nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Zunächst jedoch wird der Garten voraussichtlich erst im August wieder für einen Tag bewirtschaftet.

Das Interesse der Bürger an den verschiedenen Vorschlägen war quer durch die Generationen groß. Sie diskutierten mit den Arbeitskreismitgliedern und brachten eigene Vorschläge ein. Diese werden in den Arbeitskreisen weiter besprochen. Im nächsten Schritt werden die Projekte eingekreist, für die die Gemeinde Fördergelder beantragen könnte. Eine konkrete Liste möglicher Maßnahmen soll es dann im Herbst dieses Jahres geben, so Daurer. Mit der Umsetzung sei aber frühestens 2012 zu rechnen. (mz/baus)

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