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Blasmusik

12.09.2017

Ein besonderer Abend vor perfekter Kulisse

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Das Wetter war spätsommerlich kühl, die Musik und die Kulisse jedoch mehr als herzerwärmend: Bei der Serenade im Kirchheimer Fuggerschloss genoss das Publikum die Klänge von vier Kapellen aus der Region.

Die Kapellen aus Kirchheim, Eppishausen, Hasberg und Haselbach gestalten eine Serenade im Schlosshof.

Die perfekte Kulisse für einen außergewöhnlich schönen Abend boten bei der Serenade in Kirchheim Hof und Garten des Fuggerschlosses. Während sich Publikum aus der gesamten Umgebung unter blauem Himmel auf den Bänken niederließ, kreisten lebhafte Störche interessiert über dem Schauplatz, um sich nach der Landung auf dem Schlossdach dem Genuss des Konzerts hinzugeben. Auch an das leibliche Wohl war gedacht, und so gestaltete sich das Ereignis zu einem fast magischen Open-Air-Event.

Die Begrüßung der Gäste und die Präsentation der Musikkapellen aus Hasberg, Eppishausen und Haselbach nahm der stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Kirchheim, Franz Scherer vor. Für die Anmoderation des fantasievollen Programms sorgte er gemeinsam mit seinem Kollegen Reinhard Freisinger.

Mit Titeln wie dem „Salemonia“-Marsch von Kurt Gäble und mit starker „Musikantensehnsucht“ von Guido Henn, spielte sich der Musikverein Hasberg unter Leitung von Manfred Rogg leidenschaftlich ins Herz der Besucher.

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Ob „Herzdame“ von Peter Schad oder „Launische Mädchen“ von Jan Keinar: Gefühlvoller als die Musikkapelle Lyra Eppishausen unter dem Dirigat von Benno Golsner hätten die Kompositionen über das zarte Geschlecht nicht rübergebracht werden können.

Mit Gäbles spektakulärer Polka „Träume in Zukunft“ und „Adlers Schwingen“, die sich zum Konzertmarsch von Alexander Pfluger erhoben, überzeugte der Musikverein Haselbach unter Leitung von Andy Miller.

Die „Toni Polka“ von Peter Fröhlich und einen verführerischen „Casanova“ von Michael Klostermann ließ der Musikverein Kirchheim mit Dirigent Georg Bronnenmeier erklingen. Alle Darbietungen der äußerst engagierten Musikerinnen und Musiker mit ihren vier charismatischen Dirigenten, enthüllten einen ganz speziellen Zauber, der sich durch das gesamte anspruchsvolle Blasmusik-Programm zog. Mit einem furiosen Finale, bei dem sich während der „Bayernhymne“ festliches Gänsehaut-Feeling einstellte, ging ein unvergesslicher Abend zu Ende. Erst nach einer weiteren fantastischen Zugabe – dem „Bozener Bergsteigermarsch“ – machten sich die hocherfreuten Gäste auf den Heimweg. Freude über den gelungenen Konzertabend stand auch der Hausherrin Fürstin Angela Fugger von Glött ins Gesicht geschrieben, bevor sie mit dem ihr von Franz Scherer überbrachten Dankes-Blumenstrauß ihre Schloss-Gemächer aufsuchte.

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