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Zaisertshofen

23.05.2018

Ein lebendiges Sportzentrum in Zaisertshofen

Die maßgeblichen „Bauherren“: (hinten von links) Andreas Ruf, Robert Steinle, Andreas Doppelhammer, Stefan Miller, Gerhard Rauch, Florian Schmid, Michael Mussack, Jürgen Schäffler, (vorne von links) Manfred Mayer, Helmut Mussack, Michael Mayer und Erwin Schilling.
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Die maßgeblichen „Bauherren“: (hinten von links) Andreas Ruf, Robert Steinle, Andreas Doppelhammer, Stefan Miller, Gerhard Rauch, Florian Schmid, Michael Mussack, Jürgen Schäffler, (vorne von links) Manfred Mayer, Helmut Mussack, Michael Mayer und Erwin Schilling.
Bild: Axel Schmidt

Der TSV Zaisertshofen beweist langen Atem – und weiht sein neues Sportgelände ein.

Im Januar 2005 fragte die Mindelheimer Zeitung bereits, ob der „Sportplatzbau eine unendliche Geschichte“ würde. Nun kann man in Zaisertshofen mit Stolz sagen: Die unendliche Geschichte hat doch ein Ende genommen. Und ein schönes noch dazu. Davon konnten sich zahlreiche Helfer, Ehrengäste, Besucher und Nachwuchskicker am Pfingstwochenende überzeugen.

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Mit einem Festabend feierte der TSV Zaisertshofen die Fertigstellung des neuen, schmucken Sportheims sowie des neuen Hauptspielfelds. Mit dem bestehenden Trainingsplatz, einem neu angelegten Beachvolleyballplatz und den Tennisplätzen in der Nähe sei am Ortsrand des Dorfes nun ein echtes Sportzentrum entstanden, sagte Gerhard Gross als Vertreter des Gemeinderats bei seinem Grußwort. Auch die weiteren Ehrengäste, die zuvor vom Vorsitzenden Erwin Schilling und seinen Vorstandskollegen eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten genießen durften, zeigten sich sehr angetan.

In Zaisertshofen haben alle zusammengearbeitet

„Ihr in Zaisertshofen könnt das einfach“, sagte etwa die stellvertretende Landrätin Marlene Preißinger. Von einem „Schmuckstück“ sprach der BFV-Kreisvorsitzende Karl Heinz Giegerich und Uli Theophil (BLSV-Kreisvorsitzender) lobte das Engagement und mitunter die Hartnäckigkeit des Vorstands, mit der dieser das Projekt in den vergangenen Jahren immer wieder anschob. „Ihr habt einen Baustein gelegt, um den Verein in eine gute Zukunft zu führen“, betonte Uli Theophil.

Ein lebendiges Sportzentrum in Zaisertshofen

Für den TSV-Vorsitzenden Erwin Schilling war der Festabend „ein besonderer Tag in der fast 70-jährigen Vereinsgeschichte und der Höhepunkt meiner Amtszeit“, wie er zugab. Lange habe man um einen geeigneten Platz gerungen, lange habe man diskutiert und geplant. Vor sechs Jahren sei es dann konkret geworden, als die Grundstücke zu haben waren. Von da an wurde die Vision des TSV Zaisertshofen immer mehr zur Realität.

Einige Zaisertshofener haben sich beim Bau besonders hervorgetan

Dafür brauchte es tatkräftige Unterstützung – und die hatte der TSV Zaisertshofen in den folgenden Jahren zuhauf. Rund 9000 ehrenamtliche Arbeitsstunden flossen in das Bauprojekt, das mit dem Spatenstich im November 2016 seinen Anfang nahm. Grund genug für Erwin Schilling einige der engagiertesten Helfer besonders zu danken: Robert Steinle („Wie er sich reingehängt hat, man hätte meinen können, er baue sein eigenes Haus.“), Andreas Ruf, Florian Schmid, Helmut Mussack, Jürgen Schäffler und Manfred Mayer. „Ihr seid so etwas wie die Superstars dieses Baues“, so Schilling bei seiner Dankesrede.

Auch den zahlreichen Spendern, Gönnern und weiteren Helfern – eine Foto-Dokumentation zeigte das ganze Ausmaß dieses Projekts deutlich – bekamen den Applaus der Gäste. Am Folgetag wurde das neue Heim dann offiziell von Pfarrer Richard Dick eingeweiht, die ersten Spiele auf dem neuen Spielfeld durften die Nachwuchskicker absolvieren. Drei Jugendturniere im Kleinfeldbereich organisierte der TSV Zaisertshofen. Bei den E-Junioren gewann der TSV Markt Wald vor dem SV Oberrieden und TSV Zaisertshofen. Einen Heimsieg feierte der Gastgeber bei den F-Junioren, Zweiter wurde der SC Unterrieden, Dritter der TSV Mindelheim. Das Turnier der Bambini gewann die SpVgg Wiedergeltingen vor dem FC Rammingen und dem TSV Mindelheim.

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