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Jubiläum

26.07.2019

Eine Kapelle mit ungewöhnlicher Geschichte hat viele Fans

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Pfarrer Hartmann dankte Elisabeth Hampp, der Hauptorganisatorin.

250 Jahre nach der Erbauung steht die Kümmerniskapelle in Obergammenried wieder im Mittelpunkt

Die Kümmerniskapelle in Obergammenried liegt den Gläubigen der Kneippstadt doch noch mehr am Herzen als vielleicht zunächst angenommen würde. Dies jedenfalls war der Eindruck, der durch den überaus zahlreichen Besuch der Jubiläumsfeier zum 250-jährigen Bestehen entstanden ist.

Bei herrlichem Wetter zelebrierte Pfarrer Andreas Hartmann vor der Kapelle den Festgottesdienst, zu dem auch der frühere Abt Vitalis Althaler von den Ottobeurer Benediktinern kam. Althaler hatte die Kapelle nach der Sanierung 1999 geweiht. Für den Gottesdienst im Freien war die Kapelle mit einem großen Banner, auf dem das Altarbild zu sehen war, und mit Girlanden geschmückt worden. Elfriede Miller, die Nachfahrin der früheren Kapellenbesitzer, hielt die Lesung, während der Kirchenchor von St. Justina den Gottesdienst musikalisch umrahmte.

In seiner Ansprache ging Hartmann zunächst auf die Kümmernis-Geschichte ein und empfahl den Gläubigen bei Fragen oder Bitten die Heilige Kümmernis anzurufen, die oft als Frau mit Bart dargestellt wird (wir berichteten). Außerdem machte er deutlich, dass die Kirche den Menschen bei ihren Zweifeln und Unsicherheiten des Lebens ihren Glauben als Hilfe anbieten könne. Wenn es oft heiße, dass Menschen in der Not mehr beten würden, so werde dies durch eine jüngere Studie widerlegt.

Sein Dank galt anschließend allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hätten. Ein besonderes Lob jedoch sprach er Elisabeth Hampp aus, die das Fest maßgeblich organisiert hatte. (heb)

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