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Buchloe

26.01.2021

Ekelfund im Essen als unfreiwillige „Dschungel-Prüfung“

In seinem bestellten Essen entdeckte ein junger Buchloer frittierte Maden zwischen frittierten Kartoffeln.
Foto: privat

Plus Er bestellte sich ein Mittagessen und bekam frittierte Maden dazu: Wie Maximilian (17) aus Buchloe auf den Ekelfund in der Essenslieferung reagiert hat.

Diese Bestellung wird Maximilian (17) aus Buchloe niemals vergessen: Tote Maden lagen zwischen Hühnchen und Kartoffeln. Jetzt ermittelt die Polizei.

Er bestellte Frühlingsrollen, Chicken Wings, Kartoffeln und Zwiebeln - die Maden hatte er nicht bestellt

Am Sonntagmittag wollte sich Max (17), der gerade für eine Abschlussprüfung büffelt, mit einer Minibox samt Frühlingsrollen, Chicken Wings, Kartoffeln und Zwiebeln stärken. Er bestellte bei einem Lieferservice aus seiner Heimatstadt. Eine Stunde später setzte er sich samt Snack wieder an den PC – und griff beherzt zu. „Ich hab ehrlich gesagt gar nicht richtig hingeschaut, weil ich weiter lernen wollte“, erzählt der Allgäuer.

Doch plötzlich der Schock: „Als ich auf was irgendwie Hartes gebissen hab, wurde ich stutzig.“ Zuerst dachte er an ein Salz- oder Reiskorn. Weit gefehlt: Dutzende tote Maden befanden sich in der Box. Offenbar waren sie mitfrittiert worden! „Das war einfach nur widerlich. Wir sind doch nicht in der Dschungelshow“, schildert Maximilian.

Aufgebracht rief er beim Lieferservice an und beschwerte sich. Doch dort wurde sein Anliegen nicht so recht verstanden. „Ich rief: „In meinem Essen sind Maden“ und der Mitarbeiter wiederholte: „Mein Essen ist im Magen. Er hat irgendwann einfach aufgelegt“, schildert Maximilian ein skurriles Telefonat.

"Erhebliche Hygienemängel" in der Küche des Lieferservices

Jetzt wurde der junge Mann so richtig sauer. Er rief bei der Polizei an. Die Beamten kamen wenig später in seine Küche, bestätigten den Fund - und überprüften daraufhin die Küche des Lieferservices. Laut Polizei wurden dabei erhebliche Hygienemängel festgestellt . Mittlerweile wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet. „Ich bin heilfroh, dass niemand mehr so eine Ekelpackung erhält“, sagt Maximilian erleichtert.

Er überlegt nun, gegen den Lieferservice juristisch vorzugehen. Wenige Stunden nach der ungeplanten Maden-Mahlzeit sei ihm „richtig schlecht geworden“.

Lesen Sie dazu auch: Mit Durchfall nach drei bis vier Tagen zum Arzt

Schadenersatz für verdorbenes Essen: Nachweis schwierig

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26.01.2021

Leider kein Einzellfall in Deutschland!
Und was sagt uns das?
Lieber selber machen egal ob etwas Zeitaufwand benötigt wird.
Ich bestelle schon lang nix mehr von irgend einem Schnellimbiss seit die Hygiene-Enthüllung vom Team Wallraff im TV ausgestrahlt wurde, lieber stelle ich mich selbst in die Küche und bruzzel herum so weiß ich wenigstens was drin ist bzw. das es frisch zubereitet wurde!

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