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Dorschhausen

14.11.2016

Engstellen bekommen Zick-Zack-Linien

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An den Engstellen in der Bergstraße/Einmündung Mindelheimer Straße werden demnächst Zick-Zack-Linien deutlich machen, wo Parken verboten ist.
Bild: Maria Schmid

Verkehr ist ein Thema bei der Bürgerversammlung. Und es gibt noch weitere Themen, die die Dorschhausener bewegen.

Die Bürger von Dorschhausen sind immer sehr interessiert am Geschehen in ihrem Ort. Das zeigte sich auch bei der diesjährigen Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Bürgermeister Paul Gruschka berichtete über die aktuelle Kommunalpolitik und was an Vorhaben aus der Versammlung des vergangenen Jahres erfüllt werden konnte.

Engstelle An den Engstellen in der Bergstraße/Einmündung Mindelheimer Straße sollten nach einem Ortstermin mit der Polizeiinspektion Bad Wörishofen Zick-Zack-Linien aufgebracht werden, die ein Parkverbot verdeutlichen. Das sei noch nicht realisiert worden, würde aber in absehbarer Zeit gemacht.

Tempo 30 Was die Verkehrsberuhigung der Straße „Im Tal“ beträfe, so würden vom Ordnungsamt in den nächsten Tagen sämtliche Anlieger angeschrieben werden, ob der Wunsch nach einem Tempolimit von 30 km/h bestehe. Der Antrag würde anschließend in der nächsten Bau-, Verkehrs- und Umweltausschusssitzung behandelt.

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Feuerwehr Das Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Dorschhausen ist bereits 25 Jahre alt, was sich nun auf den Feuerwehrbedarfsplan im Finanzplan der Stadt auswirkt. In der Finanzplanung werde Kommandant Peter Eichler von der FFW Bad Wörishofen ab 2018 zwei neue Fahrzeuge vorsehen und beantragen, und zwar für Dorschhausen und für Schlingen. Das Fahrzeugkonzept werde Eichler bis zur Haushaltsberatung 2017 vorlegen.

Kalte Quelle Die Bürger wünschten sich eine neue Humusschicht mit Grasbewuchs bei der „Kalten Quelle“. Die Erklärung, warum das nicht machbar sei: Es würde zu sehr versumpfen.

Feldwege Christian Ambos, Vorsitzender des Vereins „Dorschhauser Dorfgemeinschaftshaus“, machte auf die Wiederherstellung der Feldwege nach dem Verlegen der Glasfaserkabel durch die Telekom aufmerksam. Es sei nur sehr schlecht nachgebessert worden. Das könne von der Stadt erst gemacht werden, wenn „Dorschhausen an der Reihe ist“, hieß es.

Bunker Auf die Frage nach der Funktion der Kurhaus-Tiefgarage als Zivilschutzbunker erklärte der Bürgermeister: „Der Bunker wurde zehn Jahre nicht mehr vom bayerischen Staat gewartet. Er ist somit nicht mehr funktionstüchtig.“

Dorfgemeinschaftshaus Lob gab es von Paul Gruschka zu diesem Projekt: „Mein Dank geht an die Dorschhauser Dorfgemeinschaft, die dieses wunderschöne Haus hegt und pflegt. Nur euer schönes Dorffest habe ich in diesem Jahr vermisst.“

Prüfbericht Bürgermeister Paul Gruschka benannte die bereits bekannten Inhalte des Prüfberichts zur Tricor-Erschließung. Er sagte: „Mittlerweile hat das Landratsamt Unterallgäu gebeten, zu den Prüfungsfeststellungen bis 15.12.2016 Stellung zu nehmen. Wegen der Bedeutung der Sache Tricor habe ich die Verwaltung mit schnellstmöglicher Bearbeitung beauftragt.“ Erst nach der Stellungnahme der Stadt Bad Wörishofen entscheide das Landratsamt Unterallgäu über weitere Maßnahmen. Es sei noch alles offen.

Einwohner Bad Wörishofen und die Ortsteile wachsen. Die gesamte Stadt hat 16552 Einwohner, 352 mehr als im Vorjahr. Davon entfallen auf die Kernstadt 9807 und auf Dorschhausen 688 – 20 Einwohner mehr als im Vorjahr. Der Ausländeranteil beträgt insgesamt 2428, ein Zuwachs von 221 Personen: 223 Flüchtlinge und Asylbewerber waren es im Oktober, im Vorjahr waren es 261.

Diverses Vieles gab es noch zu berichten, ob vom Breitbandnetz, den Schulen, der neuen Dreifachturnhalle oder von den Stadtwerken, vom Rekordjahr der Gäste (140000 im Jahr 2015). Ein großer Dank ging an den scheidenden Kurdirektor Horst Graf. Dann kamen die Bürger zu Wort.

Verkehr Sie beklagten vor allem den auf der Mindelheimer Straße stattfindenden Großlastverkehr für die Großbaustellen in Bad Wörishofen. Darunter würde die neue Straße erheblich leiden. Ob es nicht eine alternative Strecke gebe? Und was ist mit dem neuen Verkehrskonzept in Bad Wörishofen? Müssten sich die Radfahrer nicht an die gegebenen Vorschriften halten so wie die Autofahrer? Es sei immer wieder zu beobachten, dass die Radfahrer an den Stoppstellen nicht anhalten und zum Teil schneller fahren als die Autos (mehr als 10 km/h). Das könne es doch nicht sein.

Thomas Maier, Leiter der Polizeiinspektion Bad Wörishofen sagte, er sei ein großer Befürworter dieses neuen Konzeptes. Bisher sei es noch zu keinem Unfall gekommen und man möge dem Konzept doch eine Chance von dem eingeplanten einen Jahr geben. In Kürze würde ein Info-Flyer verteilt. Fest stehe, die Fahrradfahrer hätten sich genauso an die Vorschriften im Straßenverkehr zu halten wie die Autofahrer, somit müssten sie auch an den Stoppstellen anhalten.

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