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Kirche

23.09.2019

Er hatte einen Platz in den Herzen der Leute

Pastoralratsvorsitzender Peter Zoller (links) und sein Stellvertreter Günther Leinsle (rechts) sagten ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an Pater Daniel (Mitte) für sein Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Dirlewang. Gleichzeitig begrüßten sie seinen Nachfolger Pater Julius (4. von rechts) und auch die anderen Patres des Ordens waren zur Verabschiedungsfeier gekommen.
Bild: müsa

Die Pfarreiengemeinschaft Dirlewang verabschiedete sich von Pater Daniel

Die Zeit in Deutschland ist begrenzt. Ungefähr zehn Jahre sollen die Patres aus Indien in Deutschland verbringen und dann wieder zurückkehren. So hat nun auch Pater Daniel von der Pfarreiengemeinschaft Dirlewang seine Tätigkeit beendet und kehrt nach Indien zurück. Dort soll er in der Provinz Kalkutta als Seelsorger arbeiten.

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Wie sehr ihn die Bürger im Mindeltal ins Herz geschlossen haben, wurde während des feierlichen Gottesdienstes und Verabschiedung Dirlewang deutlich. Knapp 60 Ministranten zogen ins Gotteshaus ein. Sie sagten auf ganz persönliche Weise ein herzliches „Vergelt’s Gott“. „Mit ihrer Gitarre und Trommel haben sie auf vielen Feiern und Geburtstagsfesten ihre Lebensfreude und Humor ausgestrahlt“, berichtete Oberministrant Tobias Seitz.

Gemeinsam mit Prodekan und Pfarrer Pater Eli hatte er immer ein offenes Ohr für die Menschen. Pastoralratsvorsitzender Peter Zoller brachte es bei der Verabschiedung auf den Punkt: „Es ist eines ihrer Talente, auf die Menschen zuzugehen und sich unter sie zu mischen. Sie waren überall – in der Kirche, beim Ratsch nach dem Gottesdienst, bei Dorf- und Vereinsfesten, bei Familienfeiern und Faschingsbällen.“

Er hatte einen Platz in den Herzen der Leute

Pater Daniel nutzte die Zeit, um sich bei allen zu bedanken: „Es ist ein wunderschöner Abschied.“ Er habe in den elf Jahren viele Erfahrungen sammeln können. „In den vielen Jahren wurde ich immer gut aufgenommen und traf wundervolle Menschen. Abschied nehmen tut immer weh, aber ich bin dankbar, dass ich so viel erfahren durfte. Die Jahre haben mich seelsorgerisch reich gemacht.“ Wo genau er künftig in der indischen Provinz Kalkutta arbeiten wird, weiß er noch nicht: „Vielleicht muss ich auch noch eine neue Sprache lernen.“

Sein Nachfolger Pater Julius ist seit fünf Jahren in Deutschland. Er war ein Jahr in Augsburg, ein Jahr am Lechrain und drei Jahre in der Pfarreiengemeinschaft Vilgertshofen und schlägt eine ähnliche Laufbahn wie die anderen Patres ein. (müsa)

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