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Hubschrauberabsturz

05.02.2015

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Staatsanwalt in Österreich weiß noch nicht, ob er Anklage gegen Max Huber erheben wird

Mitte Oktober vergangenen Jahres ist der Unternehmer und ehemalige zweite Bürgermeister Wiedergeltingens, Max Huber, in den Tiroler Bergen mit seinem Hubschrauber verunglückt. Der spektakuläre Unfall, bei dem sich Huber und ein Begleiter mit seinem Helikopter überschlagen haben, schlug hohe Welle (wir berichteten). Der Unternehmer konnte jedoch völlig unverletzt aus dem Hubschrauberwrack steigen, sein Begleiter zog sich auch nur leichte Verletzungen zu.

Dennoch hat Staatsanwalt HansJörg Mayr die Ermittlungen aufgenommen. Die zuständige Polizei-Bezirksstelle in Reutte ließ kurz nach dem Unfall durchblicken, dass mangelnder Sprit die Ursache sein könnte. Es sei bekannt, dass der Pilot bereits eineinhalb Stunden in der Luft gewesen war. Deswegen komme dieses Szenario als Ursache durchaus infrage.

Allerdings ist Huber ein sehr erfahrener Pilot, der seit 25 Jahren am Steuerknüppel sitzt.

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Ein Sachverständiger aus Salzburg wurde hinzugezogen und sein Gutachten liegt nun der Staatsanwaltschaft vor.

„Die Ermittlungen sind noch nicht ganz abgeschlossen, wir werten das Sachverständigengutachten, das uns jetzt im Januar zugegangen ist, gerade aus“, so Staatsanwalt Mayr gegenüber der Mindelheimer Zeitung telefonisch. Frühestens Ende nächster Woche könne er mehr dazu sagen. Noch könne er sich auch nicht festlegen, ob er Anklage gegen Max Huber erheben wird. (ara)

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