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Bad Wörishofen

18.04.2015

Erschließung des Gewerbeparks verzögert sich

Der interkommunale „Gewerbepark A 96 Bad Wörishofen/Allgäu“ soll heuer für Unternehmen zur Verfügung stehen. Die Erschließungsarbeiten beginnen nun allerdings später als ursprünglich geplant. Dennoch soll das Gelände ab August baureif sein, versichert die Stadt.
Bild: AZ Infografik

Die Stadt sieht kein Problem, denn der Endtermin ist fest vereinbart. Eine weitere Schwierigkeit gibt es aber noch.

Die Erschließung des interkommunalen Gewerbeparks an der A96 verzögert sich. Am 13. April sollten die Arbeiten eigentlich beginnen, hatte das Rathaus mitgeteilt. Allerdings tut sich auf dem Gelände nahe der Tricor AG bislang nichts. Stadtbaumeister Roland Klier sagte gestern auf Nachfrage, er rechne damit, dass die Baustelle nun am Ende der kommenden Woche eingerichtet werden kann.

Den Auftrag für die Erschließungsarbeiten hat die Baufirma Kutter erhalten. Zu Beginn der übernächsten Woche, also frühestens am 27. April, werde dann abgeschoben, so Klier. Der verspätete Baubeginn stelle die Stadt und den Zweckverband aber nicht vor Probleme. Man habe einen Endtermin vereinbart. Am 31. Juli muss der Gewerbepark erschlossen sein, sagt Klier. Ab August könnten dann Unternehmen dort bauen. Interessenten gebe es bereits, hatte Bad Wörishofens Wirtschaftsförderer Günter Brüch gesagt.

Auf die große Bautafel auf dem Gelände müssen die Zweckverbandsgemeinden dagegen weiter warten. Zwischenzeitlich habe das angekündigte Gespräch von Planer Lothar Zettler und den Genehmigungsbehörden stattgefunden, sagte Brüch gestern. Eigentlich sollte Bad Wörishofen als Geschäftsführerin des Zweckverbandes bis Freitag über das Ergebnis informiert werden.

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Dies sei aber noch nicht erfolgt, so Brüch. Man hoffe auf Nachricht in der nächsten Woche. Bekanntlich hatte das staatliche Bauamt in Aussicht gestellt, dass die gewünschte Bautafel an der A96 abgelehnt werden muss. Sie lenke Verkehrsteilnehmer zu stark ab. In der jüngsten Sitzung des Zweckverbandes stieg dies auf teils harsche Kritik, zumal Bauverwaltungsleiter Bernhard Oberstaller daran erinnerte, dass die Angelegenheit bestens vorbesprochen war. Den Ausschlag habe wohl ein zwischenzeitlich erfolgter Personalwechsel an entscheidender Stelle gegeben, hatte Planer Zettler berichtet.

Von der acht mal vier Meter großen Tafel erhoffen sich die Verbandsgemeinden viel. Zumal dort groß zu lesen sein soll, dass der Gewerbepark mit einem Gewerbesteuersatz von nur 240 Prozent wuchert. Dies ist möglich, weil das Areal voll auf Bad Wörishofer Boden liegt. Der Stadtrat hatte sich damals entschlossen, den Steuersatz im Zuge der Tricor-Ansiedlung stark zu senken, um den Standort für weitere Ansiedlungen attraktiver zu machen. Weil die Stadt Bad Wörishofen als größter Anteilseigner des Gewerbeparks damit freiwillig auf eine Menge Geld verzichtet hat, ist das Interesse nun umso größer, dass die Flächen bald mit finanziell potenten Unternehmen besiedelt werden. Die Erschließung des Geländes wird 640 000 Euro kosten, 100 000 Euro sind für Öko-Ausgleichsflächen eingeplant.

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