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Euthanasie
30.01.2020

Todesurteil Behinderung

Im August 1941 wurde Elise H. von den Nationalsozialisten in die staatliche Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren verschleppt. Dort wurden zahlreiche Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordet.
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Im August 1941 wurde Elise H. von den Nationalsozialisten in die staatliche Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren verschleppt. Dort wurden zahlreiche Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordet.

Ursberg erinnert an das unvorstellbare Grauen im Dritten Reich. Menschen wurden zuerst deportiert, später ermordet. Elise H. überlebte nur knapp

Es waren traumatische Erfahrungen, die Elise H. als junges Mädchen durchleben musste. Die damals 18-Jährige wurde am 31. August 1941 von den Nationalsozialisten aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg in die staatliche Heil- und Pflegeanstalt nach Kaufbeuren deportiert. Aufgrund der Intervention ihres Vaters konnte sie im Januar 1942 nach Ursberg zurückkehren und überlebte die Mordaktion des NS-Regimes. Elise H. hatte Glück im Unglück. Unter den Folgen der Eindrücke hatte sie ihr Leben lang zu leiden.

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