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Kunst

30.10.2013

Expressiv und kontrastreich

Lucia Maier (links) und Nina Schmid stellen derzeit ihre Werke im Kleinen Schloss aus. Beeindruckend nicht nur ihre großformatigen Bilder, wie zum Beispiel „Buddha“.
Foto: Maria Schmid

Lucia Maier und Nina Schmid stellen derzeit im Kleinen Schloss aus

Türkheim Kontraste sind es, die die Vielfalt des Lebens immer wieder deutlich machen. Das trifft in ganz besonderem Maße auf die Kunst zu. Kontraste zeigen sich im Kleinen Schloss in Türkheim bei der momentanen Ausstellung „expressiv“ der beiden Kunstmalerinnen Lucia Maier und Nina Schmid aus Mindelheim. In diesen altehrwürdigen Räumen mit knarrenden Holzfußböden und den reich verzierten hohen Stuckdecken sind es die großflächigen Bilder, die diese Kontraste ins rechte Licht rücken.

Während die Bilder von Nina Schmid durch ihre gegenständlich, klar gemalten Objekte genau zeigen, was sie darstellen möchte, überlassen es die Bilder von Lucia Maier dem Betrachter, was er in ihnen sehen könnte. Es sind Bilder ohne Titel.

Die Bilder von Nina Schmid sind klar definiert und zeigen Buddha, Nofretete und verschiedene Motive des Märchens „Schneewittchen“. Ein ganz besonderes Augenmerk hat die Künstlerin auf die Rose gelegt, die sich in ihrer vollendet aufgeblühten Schönheit rein oder abstrakt abgewandelt zeigt.

Lebhafte, bunte Farbkombinationen

Bei Lucia Maier sind es vor allem die abstrakten Strukturen oder schemenhaften Gestalten, die wie durch Nebel fremd und unnahbar aneinander vorüberzugehen scheinen und lebhafte, bunte Farbkombinationen, die sie in Acryl auf Leinwand malt.

Die Kontraste gehen so weit, dass bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste Lucia Maier darauf aufmerksam macht, die hier unpolitische Koalition von schwarz (ihre eigene Haarfarbe) und rot (Nina Schmids Haarfarbe) sei richtig gut.

Ralf Maier zeigte diese sich doch zueinanderfindenden Kontraste in seinen Worten zu den beiden Malerinnen auf. Für Nina Schmid ist es die erste Ausstellung. Beide Malerinnen bedanken sich bei Bürgermeister Sebastian Seemüller für die große Unterstützung und die Überlassung der Räume. Ralf Müller betont die Wandelbarkeit von Nina Schmid, die nicht nur in ihrem Äußeren immer wieder auffällt, sondern auch die Besonderheit ihrer Bilder, vor allem auch im Aquarell, ausmacht. Beim Malen sei ihr die Musik immer wichtig, darunter auch Techno. Seine Frau Lucia habe in München einem abstrakten Maler über die Schulter schauen können, sei stets offen für Neues.

„Ich bin beeindruckt“, urteilte der dritte Bürgermeister von Türkheim, Otto Rinninger bei der Eröffnung. Er freue sich, dass „unsere schönen Räume so hübsch dekoriert sind, und das nicht nur mit den eindrucksvollen Bildern“. (sid)

Öffnungszeiten der Ausstellung bis zum 3. November 2013 sind sonntags von 10 bis 17 Uhr; Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 20 Uhr; Freitag und Samstag von 10 bis 20 Uhr; Weitere Termine sind nach Absprache möglich.

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