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Mindelheim

06.09.2018

Ferber lobt Mindelheim für „gelebtes Europa“

Bei einer „besonderen CSU-Kreisversammlung“ wurden die Kandidaten für die Landtags,- und Bezirkstagswahl vorgestellt: die Bewerber mit dem Bezirksvorsitzenden und Europa-Abgeordneten Markus Ferber (5.von links) und Bezirkstagsvizepräsident Alfons Weber (ganz rechts). Franz Pschierer, Michaela Bahle-Schmid, Martina Leipold, Stefan Bosse und Thomas Jahn.
Bild: iss

Europapolitiker zu Gast bei der Kreisvertreterversammlung der CSU in Mindelheim.

Der Kampf um die Gunst der Wähler ist auch beim CSU-Kreisverband in vollem Gange. Mehr als 100 Delegierte waren anlässlich der bevorstehenden Landtags- und Bezirkstagswahl ins Mindelheimer Forum gekommen, wo der Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber für „ein starkes Bayern in Europa“ trommelte. Ferber versprach, er wolle sich dafür einsetzen, dass im EU-Haushalt auch für die Bauern im Unterallgäu ausreichend Geld für eine flächendeckende Bewirtschaftung zur Verfügung steht. Mit Nachdruck wandte er sich gegen bundeseinheitliche Regelungen für die „grüne Branche“, die den Landwirten nur Chancen verbaue. „Die Strukturen in den bäuerlichen Familienbetrieben gilt es unbedingt zu erhalten“, lautete sein Credo.

Den Freistaat Bayern nannte der EU-Parlamentarier einen „stabilen Anker in einer immer instabileren Welt“. In diesem Zusammenhang zitierte er den früheren Landwirtschaftsminister Josef Miller mit den Worten: „Bayern ist der Feinkostladen Europas“ und spielt dort in der Top-Liga.

Viele Komplimente für Mindelheim

Für den Wirtschaftsstandort und die Export-Region Schwaben und ihre Standorte im Unterallgäu spreche, so Ferber, dass einige Unternehmen Weltmarktführer sind. Ein großes Kompliment machte Ferber der Stadt Mindelheim. Mit ihren vielen Partnergemeinden stehe sie für ein gelebtes Europa und ein weltoffenes Deutschland.

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Franz Pschierer stimmte Markus Ferber zu

Ähnlich äußerte sich auch CSU-Kreisvorsitzender Franz Pschierer. Leidenschaftlich plädierte der bayerische Wirtschaftsminister für mehr Bürokratieabbau. „Bayern braucht weniger Berlin, sondern Berlin mehr Bayern“, sagte er. Nominiert wurden schließlich vier Delegierte für die Europawahl. Gewählt wurden: Franz Pschierer, Martina Leipold, Alfons Weber und Robert Sturm.

Vorgestellt wurden auch die Kandidaten für die Landtagswahl: Minister Franz Pschierer (Mindelheim), Thomas Jahn (Kaufbeuren) und Martina Leipold (Buxheim). Für den Bezirkstag bewerben sich: Stefan Bosse (Kaufbeuren) und Michaela Bahle-Schmid (Bad Wörishofen). (iss)

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