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Haselbach

02.04.2021

Feuer in Haselbach: Blitzeinschlag verursacht Großbrand auf Bauernhof

Vom Balkon seines Hauses hat MZ-Leser Thomas Ewert den Großbrand auf einem Bauernhof in Haselbach fotografiert. Offenbar war nach einem Blitzschlag erst ein Hochsilo und dann der Stall in Brand geraten.
Foto: Thomas Ewert

Ein Blitzschlag hat ein Hochsilo in Haselbach in Brand gesetzt - das Feuer griff auf den Stall über. Mehrere Tiere starben bei dem Großbrand.

Ein Großbrand im Eppishauser Ortsteil Haselbach hat am Gründonnerstag einen Schaden von mindestens 500.000 Euro verursacht. Grund für das Feuer war offenbar das Unwetter, das über die Region hinweg zog: Zeugen beobachteten, wie ein Blitz in das Dach eines Hochsilos einschlug und es in Brand setzte, heißt es im Polizeibericht.

Es muss genau um 16.28 Uhr gewesen sein, denn um diese Zeit blieb auch die Turmuhr der benachbarten Kirche stehen.

Das Feuer breitete sich schnell auf den angebauten Stall für Milch- und Jungvieh aus. Neben den Tieren befanden sich dort Traktoren und verschiedene landwirtschaftliche Geräte.

Offenbar hat ein Blitzschlag in ein Hochsilo einen Großbrand in Haselbach verursacht. Auch ein Stallgebäude brannte ab. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnten die mehr als 200 Feuerwehrleute verhindern.
Foto: Thorsten Bringezu

Zahlreiche Feuerwehren aus der Region wurden alarmiert und konnten durch ihr schnelles Eingreifen verhindern, dass der Brand auf das Wohnhaus übergreift, das an den Stall angebaut ist. Eine Person wurde mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus Mindelheim eingeliefert, berichtet die Polizei.

Viele Tiere konnten aus dem brennenden Stall gerettet werden - aber nicht alle

Das meiste Vieh konnte gerettet werden. Für zehn Jungrinder kam jede Hilfe zu spät. Ein Tierarzt überprüfte vor Ort den Gesundheitszustand der überlebenden Tiere.

Von dem landwirtschaftlichen Gebäude in Haselbach ist nach dem Feuer nicht mehr viel übrig. Die meisten Tiere konnten gerettet werden. Zehn Jungrinder verendeten.
Foto: Thorsten Bringezu

Der Sachschaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. Die ersten Ermittlungen zum Brand hat der Kriminaldauerdienst Memmingen eingeleitet, die weitere Bearbeitung übernimmt die Kriminalpolizei Memmingen.

225 Feuerwehrleute waren bei dem Großbrand in Haselbach im Einsatz

An dem Einsatz waren insgesamt 225 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Haselbach, Aichen (Kreis Günzburg), Balzhausen (Günzburg), Burg (Günzburg), Derndorf, Eppishausen, Kirchheim, Könghausen, Krumbach, Memmenhausen (Günzburg), Mindelheim, Thannhausen (Günzburg) und Klosterbeuren im Einsatz. Zudem auch das THW Krumbach, 19 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mit drei Rettungswagen und einem Notarzt sowie 14 Polizeieinsatzkräfte der Polizei Bad Wörishofen, Mindelheim und Memmingen.

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