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06.08.2016

Fördermittel für die Dorferneuerung

Auch die Gemeinde Amberg darf sich freuen

Das Ergebnis der ersten Auswahlrunde für das Förderprogramm Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte steht fest. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, wurden in einem ersten Schritt unter anderem neun Projekte aus Schwaben ausgewählt. Die Gemeinden aus den Landkreisen Aichach-Friedberg, Dillingen an der Donau, Donau-Ries, Günzburg, Lindau, Neu-Ulm sowie Ost- und Unterallgäu können sich über insgesamt rund 2,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) freuen. Im Unterallgäu punktet Amberg mit 128 000 Euro.

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„Die Förderung ist ein wichtiger Beitrag zur eigenständigen Entwicklung unserer ländlichen Gebiete und unterstützt das Ziel gleichwertiger Lebensbedingungen in Bayern“, sagte Brunner. So werden in den ausgewählten Gemeinden beispielsweise die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses für Bürger und Vereine, die Neugestaltung der Dorfmitte oder der Ausbau einer Ortsstraße unterstützt. „Die ausgewählten Gemeinden können ihre Projekte jetzt rasch umsetzen“, so der Minister.

Gemeinden, die in der ersten Auswahlrunde nicht zum Zug gekommen sind, können sich voraussichtlich im Spätsommer wieder beim Amt für Ländliche Entwicklung bewerben. Insgesamt stehen bis 2020 jährlich zwölf Millionen Euro für Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte aus dem ELER-Förderprogramm bereit. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent.

Bayernweit wurden jetzt in der ersten Runde 83 Gemeinden ausgewählt. (mz)

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