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Bad Wörishofen

29.05.2019

Freudentanz nach 72 Stunden Dauerpower

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3 Bilder
Der fröhliche Tanz um den Maibaum der Gartenstadt zeigt es an: Herausforderung gemeistert. Denn zuvor gab es dort weder Maibaum noch Maifest.
Bild: Helmut Bader

Jugendliche aus Kernstadt, der Gartenstadt und Kirchdorf stellen sich der Herausforderung.

Insgesamt 63 Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft Bad Wörishofen haben an der 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugend teilgenommen und dabei in drei Stadtteilen Beachtliches geleistet.

In der Kernstadt waren es zunächst die Jugend und die Ministranten von St. Justina, die fast komplett den Spatenstich zum Bau des neuen Pfarrsaales vorbereiteten und den anschließenden Imbiss betreuten. Franziska Scholz begrüßte dabei die Gäste vor dem Spatenstich selbst und erzählte zusammen mit Emma Vögele, wie sie zu der Aktion beitrugen: „Wir haben die gesamte Waschküche beim Pfarrhof, in der Pfarrer Kneipp schon wirkte, gestrichen und wieder neu hergerichtet, weil wir die brauchten. Dann haben wir im Pfarrheim den Saal für die Feier dekoriert und das Essen vorbereitet. Wir haben eine Zeitkapsel erstellt, die in den neuen Pfarrsaal eingemauert wird und die einst Auskunft über Bad Wörishofen zu dieser Zeit und über die 72-Stunden-Aktion geben wird.“

Von Kinderheimat bis Maifest

In der Gartenstadt waren es ebenfalls die Ministranten in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen der Kinderheimat Tinzmann und der Jugend um Robert Holzmann, die ein richtiges Maifest auf die Beine stellten. Auch der Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Aktion. Ministrant Luca Rippberger begrüßte die Besucher und stellte die Aktion vor. Sie führte über Sponsorensuche für das Essen, das Besorgen des Maibaums bei Anton Büchele und das Aufstellen des Maibaums durch die Feuerwehr bis hin zur Vorbereitung des Gottesdienstes und des Essens danach. Auf die Frage von Gemeindereferent Philip Bäder, der die Jugendlichen dabei begleitete, erzählten sie statt einer Predigt, was ihnen die Aktion gebracht hat: „Gegenseitiges Vertrauen, toller Zusammenhalt, das Bewusstsein, gemeinsam etwas zu schaffen, entstandene Freundschaften und ähnliches“ waren die Antworten.

In Kirchdorf wurde es indisch

In Kirchdorf luden die Jugendlichen zusammen mit Pater Sojesh zu einem Indischen Abend ein. Der Erlös aus den Spenden kommt einem karitativen Projekt in Indien zugute. 80 Personen waren der Einladung gefolgt, so dass die Jugendlichen viel zu tun hatten. Der Frauenbund spendierte dazu die Getränke. Zusätzlich dekorierten die fleißigen Helfer den Raum stimmungsvoll und kümmerten sich um die passende Musik und auch noch um die Gestaltung des Gottesdienstes.

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