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Ettringen

01.10.2019

Für die „Soziale Mitte“ geht es um die Wurst

Pater Michael übernahm im Beisein von Bürgermeister Robert Sturm (3. von rechts) und Landrätin Marlene Preißinger die Segnung des Mehrgenerationenhauses „Soziale Mitte“; gemeinsam mit Pfarrer Claus Förster lud er zum Gebet.
Bild: pae

Die Ettringer Bürger konnten Einblick in das neue Mehrgenerationenhaus samt Tagespflege nehmen. Bürgermeister Robert Sturm hat die Lacher auf seiner Seite

Viele Monate Planungs- und Bauzeit liegen hinter ihr, der „Sozialen Mitte“ Ettringens, wie das Mehrgenerationenhaus mit integrierter Tagespflege in der Wertachgemeinde genannt wird. Schon während der Errichtung hatte sich der Gebäudekomplex so in das Alltagsbild Ettringens integriert, dass sich bei vielen Ettringern der Eindruck einstellte, er hätte schon immer zur Dorfmitte gehört.

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Gottes Segen für das neue Mehrgenerationenhaus in Ettringen

So waren denn auch die Einweihungsfeierlichkeiten von diesem Eindruck geprägt; viele Schaulustige, aber auch Ehrengäste aus Mitgliedern des Gemeinderates, Vertretern der Wohnbaugesellschaft, der integrierten Tagespflege und des Ettringer Vereins „Dahoim“ folgten der Einladung Bürgermeister Robert Sturms und wohnten der Segnung der „Sozialen Mitte“ bei, stellvertretend für den Landkreis Unterallgäu auch Marlene Preißinger.

Im Rahmen dieser Feierlichkeiten zeigte sich einmal mehr, dass man in Ettringen mit spontanen Befindlichkeiten umzugehen weiß: Da Pater Michael, der gemeinsam mit seinem evangelischen Kollegen Claus Förster die Segnung der Einrichtung vornehmen sollte, unter terminlichem Druck stand, wurde das Zeremoniell kurzerhand an den Beginn der Festlichkeit gelegt. Gottes Segen beschirmte so gleich zu Beginn die Veranstaltung.

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Einmal mehr seine rhetorischen Talente zeigte im Anschluss Bürgermeister Robert Sturm. Um das gute Miteinander innerhalb der Planungs- und Bauzeit, aber auch unter allen Beteiligten bildhaft darzustellen, griff Sturm auf die Allegorie eines Weißwurst-Frühstücks zurück. Eben dieses sollte im Anschluss der Einweihungsfeierlichkeiten auf alle geladenen Gäste warten.

So sei die Gemeinde Ettringen der Kessel gewesen, in dem das Projekt „Soziale Mitte“ seinen Start genommen habe, sagte Sturm.

Der Verein „Dahoim Ettringen“ stelle das Weißbier dar, „denn das bringe die Menschen zusammen an den Tisch“, das Landratsamt den Senf, „auch der müsse dazu gegeben werden“, der Intakt Pflegedienst innerhalb der Tagespflege die Breze, die auch nicht fehlen dürfe und den Geschmack abrunde.

Die Wohnbau-Gesellschaft Mindelheim (WBG) schließlich stehe für die Wurst, denn auch sie müsse von guter Qualität und schmackhaft sein.

Dass er sich eine Belebung dieser „neuen Mitte“ wünsche, daraus machte der Geschäftsführer der WBG, Florian Schuster, anschließend keinen Hehl. Auch er dankte Robert Sturm in Vertretung der Gemeinde Ettringen für die fruchtbare Zusammenarbeit. Einen weiteren Dank richtete Schuster an die ausführenden Gewerke.

Auch sie hätten maßgeblichen Anteil an der punktgenauen Verwirklichung des Mehrgenerationenprojekts „Soziale Mitte“ gehabt.

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