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10.06.2009

Gemeinsames Spielen macht einfach mehr Spaß

Türkheim (mirh) - Wieso gibt es Spielgruppen für Kinder? Reicht es denn nicht, wenn die Kleinen mit ihren Spielsachen spielen? Ach was! Es gibt doch nichts Schöneres, als mit den eigenen lieben, kleinen Freunden herumtollen zu können. Das finden jedenfalls die Zwei- bis Vierjährigen der Wichtelstube in Türkheim, die vergnügt in den Räumen des Pfarrheimes rumwuseln.

"Schon ganze zehn Jahre gibt es unsere Wichtelstube", erzählt Kinderpflegerin Lissy Waltenberger. Und das alles dank ein paar tatkräftiger Mütter, die sich dafür eingesetzt haben, dass ihre Lieblinge, die noch nicht im Kindergarten sind, mit ihren Freunden spielen können.

"Durch das Förderprogramm 'Netz für Kinder' und von der Marktgemeinde haben wir glücklicherweise Zuschüsse bekommen", erklärt Agnes Sell, die mit Sabine Kohler und Margit Baur zu den Gründerinnen gehört und immer noch mit vollem Elan dabei ist. "Wir machen es einfach gern und es ist natürlich auch besser, wenn sich nicht andauernd die Ansprechpartner ändern."

Darüber, dass Pfarrer Hesse ihnen die hellen, offenen Räume und den großen Garten zur Verfügung gestellt hat, ist nicht nur sie sehr glücklich.

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Eine richtige Spielwiese

Angefangen hat alles mit ein bisschen Knetmasse und einer Schaukel im Garten. So nach und nach haben sich mit viel Liebe und Hilfe der Eltern immer mehr Spielsachen angehäuft. Der Garten ist zu einer richtigen Spielwiese geworden. Auch die Räume schauen freundlich und bunt aus. Überall sind Ecken, in denen die Zwei- bis Vierjährigen sich verkriechen und spielen können.

Bei so viel Spielmöglichkeiten und Freunden geht der Vormittag für die Buben und Mädchen schnell vorbei. Auch eine Brotzeit ist vorgesehen. Mit viel Obst und Gemüse stärken sich die Kleinen für den restlichen Spaß. Hier wird ihnen auch schon ein bisschen Disziplin beigebracht. Alle warten ganz brav, bis jeder am Tisch sitzt. Nach einem gemeinsamen Lied dürfen sie sich dann den Bauch vollschlagen.

Natürlich wird auch die Nachspeise nicht vergessen. Später sitzen alle in einem Stuhlkreis zusammen. Zurzeit wird fleißig für das Sommerfest, das am Samstag, 27. Juni, zur Feier des zehnjährigen Bestehens stattfindet, geübt.

Egal ob strahlender Sonnenschein oder Regen - raus in den Garten geht's am Ende natürlich auch noch. "Wir sind mit Gummistiefeln und Jacken für jedes Wetter ausgerüstet", lacht Lissy Waltenberger.

Man merkt, dass nicht nur die Kinder von der Wichtelstube einfach nur begeistert sind und bei allem freudig mitmachen.

"Wir wollen nicht vorgeben, was die Kleinen machen müssen." Agnes Sell ist wichtig, dass jeder selber ausprobiert, worauf er Lust hat oder sich mal abschaut, was die Freunde machen. "So lernen die Buben und Mädchen auch von Anfang an Sozialverhalten, und gerade die Zweijährigen werden zum Sprechen motiviert."

Das ist natürlich auch in einer kleineren Gruppe mit drei Bezugspersonen einfacher.

Eine Mutter ist immer dabei

Zurzeit sind 16 Kinder in der Wichtelstube. Die Eltern wechseln sich so ab, dass immer eine Mutter da ist und die Erzieherin Petra Rohrmoser und Kinderpflegerin Lissy Waltenberger unterstützt. Und welcher Bub oder welches Mädchen ist nicht erleichtert, wenn die Mami - vor allem, wenn man zum ersten Mal von daheim weg ist - immer schön in Reichweite ist.

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